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Zwiebelknopffibel

4. Jh. n. Chr.

Ungewöhnlich großes Exemplar einer Zwiebelknopffibel, der Fuß fehlt. Auf dem Querarm der Zwiebelknopffibel befinden sich halb durchbrochene Aufsätze, auf dem Bügelkamm eine zarte Ornamentleiste (Ährenmuster und Wellenlinie) in Niello. Der rechte Zwiebelknopf ist mit einem (linksgängigem) Schraubengewinde als Sperrvorrichtung versehen; hierdurch wurde die Nadel fixiert und die Fibel unverlierbar festgehalten. Fibeln wie diese waren Bestandteil der militärischen Uniform bzw. der spätantiken Amtstracht. Sie dienten zum Verschließen des Mantels (Chlamys) auf der rechten Schulter, wobei die Trageweise - Querbalken unten, Fuß oben - aufgrund von bildlichen Darstellungen gesichert ist.

Ungewöhnlich großes Exemplar einer Zwiebelknopffibel, der Fuß fehlt. Auf dem Querarm der Zwiebelknopffibel befinden sich halb durchbrochene Aufsätze, auf dem Bügelkamm eine zarte Ornamentleiste (Ährenmuster und Wellenlinie) in Niello. Der rechte Zwiebelknopf ist mit einem (linksgängigem) Schraubengewinde als Sperrvorrichtung versehen; hierdurch wurde die Nadel fixiert und die Fibel unverlierbar festgehalten. Fibeln wie diese waren Bestandteil der militärischen Uniform bzw. der spätantiken Amtstracht. Sie dienten zum Verschließen des Mantels (Chlamys) auf der rechten Schulter, wobei die Trageweise - Querbalken unten, Fuß oben - aufgrund von bildlichen Darstellungen gesichert ist.

Zeit:
4. Jh. n. Chr.

Objektbezeichnung
Zwiebelknopffibel

Kultur
Römisch

Fundort:
Degoj (Kroatien)

Material/Technik:
Goldblech, Niello

Maße:
L. (noch) 6 cm, Gew. 42,9 g

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, VIIb 299

Provenienz
unbekannt; 1859 Kauf

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