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Viola
1678 | Jacob Stainer
Oft werden die an Stelle der Schnecken angebrachten Löwenköpfe als besonders typisch für das Schaffen von Jacob Stainer angesehen. Tatsächlich gibt es nur relativ wenige Instrumente, die so ausgestattet sind und es haben darüber hinaus auch andere Geigenbauer diese Form der Verzierung gewählt. Auffallend ist, dass Stainer die Löwenköpfe meist in Verbindung mit Vogelaugenahorn für Boden und Zargen verwendete. Meist tragen diese Instrumente einen relativ dunklen aber transparenten Lack, der die unregelmäßige Maserung dieser Variante des Ahornholzes gut zur Geltung kommen lässt. (rh)


Oft werden die an Stelle der Schnecken angebrachten Löwenköpfe als besonders typisch für das Schaffen von Jacob Stainer angesehen. Tatsächlich gibt es nur relativ wenige Instrumente, die so ausgestattet sind und es haben darüber hinaus auch andere Geigenbauer diese Form der Verzierung gewählt. Auffallend ist, dass Stainer die Löwenköpfe meist in Verbindung mit Vogelaugenahorn für Boden und Zargen verwendete. Meist tragen diese Instrumente einen relativ dunklen aber transparenten Lack, der die unregelmäßige Maserung dieser Variante des Ahornholzes gut zur Geltung kommen lässt. (rh)
Hersteller/in:
Jacob Stainer (1618/19 Absam - 1683) DNBarrow_outward
Zeit:
1678
Objektbezeichnung
Viola
Kultur
Österreich, Absam
Maße:
Hüllmaß: 670 × 240 × 110 mm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Sammlung alter Musikinstrumente
Inv. Nr.
Sammlung alter Musikinstrumente, 1070
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