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Torso eines Jünglings

1. Jh. n. Chr., nach griechischem Original um 460 v. Chr

Die Statue eines jungen Mannes wurde in Ariccia südöstlich von Rom gefunden, wo der Torso offenbar in eine Mauer verbaut gewesen war. Über Palma de Mallorca und Paris gelangte die Statue schließlich nach Wien. Der junge Mann steht auf seinem rechten Bein, das linke ist entlastet. Während die Linke eng an den Oberkörper angelegt ist und ursprünglich wohl abgewinkelt nach vorne wies, ist der rechte Arm steil über den Kopf erhoben. Ähnlich sind der Statue im Motiv die "Öleingießer", Athleten, die aus einer kleinen Kanne Öl zum Einreiben in ihre linke Hand gießen. Die Statue wurde in römischer Zeit hergestellt und geht mit ihrem verhaltenen Standmotiv wohl auf den "Strengen Stil" in der ersten Hälfte des 5. Jhs. v. Chr. zurück.

Die Statue eines jungen Mannes wurde in Ariccia südöstlich von Rom gefunden, wo der Torso offenbar in eine Mauer verbaut gewesen war. Über Palma de Mallorca und Paris gelangte die Statue schließlich nach Wien. Der junge Mann steht auf seinem rechten Bein, das linke ist entlastet. Während die Linke eng an den Oberkörper angelegt ist und ursprünglich wohl abgewinkelt nach vorne wies, ist der rechte Arm steil über den Kopf erhoben. Ähnlich sind der Statue im Motiv die "Öleingießer", Athleten, die aus einer kleinen Kanne Öl zum Einreiben in ihre linke Hand gießen. Die Statue wurde in römischer Zeit hergestellt und geht mit ihrem verhaltenen Standmotiv wohl auf den "Strengen Stil" in der ersten Hälfte des 5. Jhs. v. Chr. zurück.

Zeit:
1. Jh. n. Chr., nach griechischem Original um 460 v. Chr

Objektbezeichnung
Statue

Kultur
Römisch

Fundort:
Ariccia (Italien)

Material/Technik:
Marmor

Maße:
H. 76 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 758

Provenienz
Liechtenstein, Fürst von; früher Slg. Kardinal Despuig, Paris (Versteigerung 1900); 1900 Geschenk