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Tod Mariens

1. Hälfte 16. Jahrhundert

 

Die Darstellungen von Marias Tod fußen auf der Homilie des Johannes von Thessalonike und der Legenda aurea des Jacopus de Voragine. Nach der Legende wurden die Apostel, als die Sterbestunde der Gottesmutter nahte, von den verschiedenen Stätten ihres Wirkens auf wunderbare Weise zu ihrem Haus gebracht, um ihr beizustehen. Maria sitzt in der Mitte, die sie umstehenden Apostel beten. Wie bei vielen Gruppenbildnissen des Spätmittelalters sind die Figuren flach übereinandergeordnet. Die Gewänder sind einheitlich in Gold gefasst, wodurch die ausdrucksvollen Köpfe besonders betont werden.

 

Die Darstellungen von Marias Tod fußen auf der Homilie des Johannes von Thessalonike und der Legenda aurea des Jacopus de Voragine. Nach der Legende wurden die Apostel, als die Sterbestunde der Gottesmutter nahte, von den verschiedenen Stätten ihres Wirkens auf wunderbare Weise zu ihrem Haus gebracht, um ihr beizustehen. Maria sitzt in der Mitte, die sie umstehenden Apostel beten. Wie bei vielen Gruppenbildnissen des Spätmittelalters sind die Figuren flach übereinandergeordnet. Die Gewänder sind einheitlich in Gold gefasst, wodurch die ausdrucksvollen Köpfe besonders betont werden.

Zeit:
1. Hälfte 16. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Relief, Tod Mariens, Marientod

Kultur
aus der Gegend von Brixen (Südtirol)

Material/Technik:
Holz, Zirbenholz

Maße:
109 cm × 98,5 cm × 8 cm

Bildrecht
Schloss Ambras Innsbruck

Inv. Nr.
Schloss Ambras Innsbruck, PA 114

Provenienz
1855 vom Maler Franz Penz in Brixen erworben und den k.k. Sammlungen Ambras überlassen