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Thronender Serapis

2. Jh. n. Chr.

Die fragmentierte Statuette aus dunkelgrauem Marmor lässt sich aufgrund ihrer Haltung als kanonische Darstellung des ägyptischen Gottes Serapis identifizieren. In seiner erhobenen Linken hielt er ein Zepter, seine Rechte kam auf dem Kopf des Kerberos, dem die Unterwelt bewachenden Hund, zu liegen. Von ihm haben sich allerdings nur mehr Reste erhalten. An mehreren Stellen, so beispielsweise an den Thronlehnen, ist noch grobe Meißelarbeit zu erkennen – das Stück wurde offenbar nicht fertiggestellt. Die Verehrung des Serapis fand seit dem Hellenismus große Verbreitung in der antiken Welt.

Die fragmentierte Statuette aus dunkelgrauem Marmor lässt sich aufgrund ihrer Haltung als kanonische Darstellung des ägyptischen Gottes Serapis identifizieren. In seiner erhobenen Linken hielt er ein Zepter, seine Rechte kam auf dem Kopf des Kerberos, dem die Unterwelt bewachenden Hund, zu liegen. Von ihm haben sich allerdings nur mehr Reste erhalten. An mehreren Stellen, so beispielsweise an den Thronlehnen, ist noch grobe Meißelarbeit zu erkennen – das Stück wurde offenbar nicht fertiggestellt. Die Verehrung des Serapis fand seit dem Hellenismus große Verbreitung in der antiken Welt.

Zeit:
2. Jh. n. Chr.

Objektbezeichnung
Statuette

Kultur
Römisch

Fundort:
Ephesos Theater (Selçuk, Kleinasien, Türkei)

Material/Technik:
Marmor, dunkelgrau (?)

Maße:
46 cm x 28 cm x 31 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 832

Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert