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Sturzbecher
Anfang 17. Jahrhundert
Das Trinkhorn steht in der Tradition fernöstlicher, reich verzierter Gefäße aus Rhinozeroshorn. Es wurde aber, wie das westliche – wahrscheinlich portugiesische – Wappen an der Außenseite beweist, für einen europäischen Adligen geschaffen. Als Seefahrer aus Portugal und Spanien in der frühen Neuzeit die fernen Welten erkundeten, standen Objekte aus exotischen, in Europa kaum bekannten Naturalien an den fürstlichen Höfen hierzulande hoch im Kurs. Derartige Prunkstücke waren reiner Luxus. Sie dienten nichts anderem als dem Anschauen.





Das Trinkhorn steht in der Tradition fernöstlicher, reich verzierter Gefäße aus Rhinozeroshorn. Es wurde aber, wie das westliche – wahrscheinlich portugiesische – Wappen an der Außenseite beweist, für einen europäischen Adligen geschaffen. Als Seefahrer aus Portugal und Spanien in der frühen Neuzeit die fernen Welten erkundeten, standen Objekte aus exotischen, in Europa kaum bekannten Naturalien an den fürstlichen Höfen hierzulande hoch im Kurs. Derartige Prunkstücke waren reiner Luxus. Sie dienten nichts anderem als dem Anschauen.
Zeit:
Anfang 17. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Gefäß; Pokal
Kultur
Cochin (?)
Material/Technik:
Horn des Javanashorns (Rhinocerus sondaicus)
Maße:
16,2 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer
Inv. Nr.
Kunstkammer, 3742
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