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Stierkopf-Girlandenfries
Mitte 2. Jh. n. Chr.
Als Brüstungsplatten für Brunnen wiederverwendet, wurden in Ephesos zahlreiche Platten eines Frieses gefunden. Stierköpfe waren mit Girlanden geschmückt, die aus Eichenlaub und Früchten bestehen und mit im Wind wehenden Tänien über den Köpfen zusammengebunden sind. Es wurde vermutet, dass der Fries zum Parthermonument gehört und einen immerwährenden Festschmuck für dieses wichtige Denkmal dargestellt hat. Die in der Antike eingemeißelten Zahlen (ΛΒ, ΛΓ, ΛΔ = 32, 33, 34) stellen Versatzmarken dar: die Platten wurden vor dem Transport durchnummeriert, um die richtige Reihenfolge und damit den genauen Fugenschluss beim Wiederversetzen an einem anderen Platz zu gewährleisten.



Als Brüstungsplatten für Brunnen wiederverwendet, wurden in Ephesos zahlreiche Platten eines Frieses gefunden. Stierköpfe waren mit Girlanden geschmückt, die aus Eichenlaub und Früchten bestehen und mit im Wind wehenden Tänien über den Köpfen zusammengebunden sind. Es wurde vermutet, dass der Fries zum Parthermonument gehört und einen immerwährenden Festschmuck für dieses wichtige Denkmal dargestellt hat. Die in der Antike eingemeißelten Zahlen (ΛΒ, ΛΓ, ΛΔ = 32, 33, 34) stellen Versatzmarken dar: die Platten wurden vor dem Transport durchnummeriert, um die richtige Reihenfolge und damit den genauen Fugenschluss beim Wiederversetzen an einem anderen Platz zu gewährleisten.
Zeit:
Mitte 2. Jh. n. Chr.
Objektbezeichnung
Relief
Kultur
Römisch
Fundort:
Ephesos im „Südgraben“ nördlich der Arka (Selçuk, Kleinasien, Türkei)
Material/Technik:
Marmor
Maße:
118 cm × 144,5 cm × 46 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1026
Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1919 nachträglich inventarisiert
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