Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Spiegel mit Griffzapfen: Tinia zwischen Uni und Letun
Ende 4. Jh. v. Chr.
Spiegelglas kannte man in der Antike erst ab der römischen Kaiserzeit; davor verwendete man blankpolierte Metallscheiben. Unter den in nahezu allen antiken Mittelmeerkulturen verbreiteten Griffspiegeln aus Bronze heben sich die etruskischen Spiegel dadurch hervor, dass ihre Rückseiten oft mit gravierten oder ziselierten Bildern versehen sind. Unser Spiegel zeigt drei Gottheiten in einem Kranz von lilienähnlichen Blüten. Die Götter werden durch etruskische Namensbeischriften benannt: in der Mitte Zeus (etruskisch: Tinia) mit Szepter und Blitzbündel, hinter ihm seine Gemahlin Hera (Uni), links deren Nebenbuhlerin Leto (Letun), die dem Zeus die Zwillinge Apollon und Artemis gebar. Die Spiegelscheibe war mit dem Zapfen in einen (heute verlorenen) Griff aus Holz oder Bein eingesetzt.





Spiegelglas kannte man in der Antike erst ab der römischen Kaiserzeit; davor verwendete man blankpolierte Metallscheiben. Unter den in nahezu allen antiken Mittelmeerkulturen verbreiteten Griffspiegeln aus Bronze heben sich die etruskischen Spiegel dadurch hervor, dass ihre Rückseiten oft mit gravierten oder ziselierten Bildern versehen sind. Unser Spiegel zeigt drei Gottheiten in einem Kranz von lilienähnlichen Blüten. Die Götter werden durch etruskische Namensbeischriften benannt: in der Mitte Zeus (etruskisch: Tinia) mit Szepter und Blitzbündel, hinter ihm seine Gemahlin Hera (Uni), links deren Nebenbuhlerin Leto (Letun), die dem Zeus die Zwillinge Apollon und Artemis gebar. Die Spiegelscheibe war mit dem Zapfen in einen (heute verlorenen) Griff aus Holz oder Bein eingesetzt.
Zeit:
Ende 4. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Spiegel
Kultur
Etruskisch
Fundort:
Castiglion Fiorentino (Prov. Arezzo, Italien)
Material/Technik:
Bronze
Maße:
22,8 cm x 16,5 cm, 231,6 g
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, VI 3384
Provenienz
Pollak, Ludwig, Dr., Kunsthandel Rom; 1916 Kauf
Weiterstöbern
Ähnliche Stücke, die Sie interessieren könnten

Spiegel: Griffspiegel praenestinischer Form: Kopf einer Frau mit traubenförmigem Ohrschmuck und Halsreif italisch, praenestinisch 2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.

Spiegel: Gruppe der Drei Grazien Römisch, Mittlere Kaiserzeit 2. Hälfte 2. Jh. n. Chr.

Spiegelstütze: Jüngling auf einer Schildkröte Unteritalisch, Lokroi um 460 v. Chr.

Spiegel: Scheibe eines Griffspiegels: Weibliche Flügelgestalt (Lasa) Etruskisch Ende 3. bis 1. Hälfte 2. Jh. v. Chr.















