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Schraubzwinge, zahnärztiches chirurgisches Instrument

2. Hälfte 16. Jahrhundert

Diese Schraubzwinge gehörte zusammen mit Bohrer, Pinzette und Blasebalg zu den Instrumenten der Zahnbrecher. Ihre Behandlungsmethoden wie die Zahnextraktion mittels einer Schraubzwinge waren schmerzhaft, lokale Betäubung beschränkte sich auf die Gabe verschiedener pflanzlicher Extrakte aus Schlafmohn, Nieswurz oder Bilsenkraut. Die narkotische Wirkung des Bilsenkrautes reduzierte die Schmerzen und als Beweis für die erfolgreiche Behandlung konnte man die weißen Samenkerne, die durch die Hitze aus den Schalen gesprungen waren, als die durch die Prozedur ausgetriebenen Zahnwürmer vorweisen.

Diese Schraubzwinge gehörte zusammen mit Bohrer, Pinzette und Blasebalg zu den Instrumenten der Zahnbrecher. Ihre Behandlungsmethoden wie die Zahnextraktion mittels einer Schraubzwinge waren schmerzhaft, lokale Betäubung beschränkte sich auf die Gabe verschiedener pflanzlicher Extrakte aus Schlafmohn, Nieswurz oder Bilsenkraut. Die narkotische Wirkung des Bilsenkrautes reduzierte die Schmerzen und als Beweis für die erfolgreiche Behandlung konnte man die weißen Samenkerne, die durch die Hitze aus den Schalen gesprungen waren, als die durch die Prozedur ausgetriebenen Zahnwürmer vorweisen.

Zeit:
2. Hälfte 16. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Schraubzwinge, zahnärztiches chirurgisches Instrument

Kultur
Deutsch (?)

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer

Inv. Nr.
Kunstkammer, 336

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