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Schild
16. Jahrhundert
Das Verkleiden von Waffen mit Rochenhaut ist eine alte asiatische Tradition. Im Nachlassinventar Erzerzog Ferdinands II. von 1596 ist nur ein plan geschliffener Schild aus Rochenhaut identifizierbar, der sich heute in der Hofjagd- und Rüstkammer in Wien befindet. Der hier ausgestellte als auch der Wiener Schild weisen eine europäische Griffmontage mit 6 Schraubenköpfen auf der Außenseite auf. Die Innenseiten beider Schilde sind mit schwarzem Lack überzogen. Ob es sich bei diesem Schild um eine reale Schutzwaffe oder vielmehr um ein Kunstkammerobjekte der Kategorie "Naturalie" handelt, ist zu klären.

Das Verkleiden von Waffen mit Rochenhaut ist eine alte asiatische Tradition. Im Nachlassinventar Erzerzog Ferdinands II. von 1596 ist nur ein plan geschliffener Schild aus Rochenhaut identifizierbar, der sich heute in der Hofjagd- und Rüstkammer in Wien befindet. Der hier ausgestellte als auch der Wiener Schild weisen eine europäische Griffmontage mit 6 Schraubenköpfen auf der Außenseite auf. Die Innenseiten beider Schilde sind mit schwarzem Lack überzogen. Ob es sich bei diesem Schild um eine reale Schutzwaffe oder vielmehr um ein Kunstkammerobjekte der Kategorie "Naturalie" handelt, ist zu klären.
Zeit:
16. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Schild
Kultur
asiatisch (?)
Material/Technik:
Holz, Rochenhaut, Eisennägel, Lack
Maße:
46 cm
Bildrecht
Schloss Ambras Innsbruck
Inv. Nr.
Schloss Ambras Innsbruck, PA 562
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