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Schale

Die Glasschale, deren Oberfläche durch Korrosion irisierend wirkt, wurde bei Anwesenheit des Kaisers Franz I. in Cumae ergraben und ihm geschenkt, vgl. Österreichisches Staatsarchiv, Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Akt FaHL, Hr, K. 40, RtbKFI. 1819, fol. 1212-1215:„[…] da wurde in einem Feld in Unserer Gegenwart ein altes Griechisches Grab ausgegraben […]: es besteht aus einem Gewölb von Tufstein […], gegen Niedergang eine Öffnung, wo die Thur von Holz gewesen seyn mag; das Gewölb mag 10 Schuh lang, 4 breit gewesen seyn; an den Wanden unten ein Vorsprung […], um etwas darauf zu stellen.Auf der Erde waren 3 Butten, von Stein […], darauf lagen Skeletten […]. Man machte es dadurch auf, das einige der Schlußsteine des Gewölbs mit Krampen und einem Geisfuß gebrochen und geoffnet worden; dann ward ein brennendes Papier hinabgeworfen, um zu sehen, ob die Luft gesund ist: dieses brannte. Dann stiegen der Canonicus Joris, der mit Uns war, und Director Steinbüchel hinab, gaben die gefundenen Sachen herauf, die gleich gewaschen wurden, und die der Eigentümer Mir überlies.“

Objektbezeichnung:
Schale

Kultur:
Römisch

Fundort:
Cumae (Cuma, Italien)

Material/Technik:
Glas

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.:
Antikensammlung, XIa 3

Provenienz:
Kaiser Franz I.; in Neapel erworben; 1819 Geschenk