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Säbel mit Scheide

Der Säbel, erkennbar an der gekrümmten Klinge, war die wichtigste Waffe der Osmanischen Reiterkrieger und wurde- wie in der christlichen Kultur das Schwert oder der Degen- als Standessymbol getragen. Außer der Klinge sind alle Metallteile vergoldet und teils mit geschnittenen, einst emaillierten Medaillons verziert. Auf der schwarzledernen Scheide haben zwei Medaillons auf der glatten Rückseite die Tughra Süleymans eingeschlagen, womit der Säbel diesem Sultan zugeordnet werden kann. Der Säbel ist im Ambraser Inventar von 1583 ohne Verweis auf seinen Besitzer beschrieben.

Der Säbel, erkennbar an der gekrümmten Klinge, war die wichtigste Waffe der Osmanischen Reiterkrieger und wurde- wie in der christlichen Kultur das Schwert oder der Degen- als Standessymbol getragen. Außer der Klinge sind alle Metallteile vergoldet und teils mit geschnittenen, einst emaillierten Medaillons verziert. Auf der schwarzledernen Scheide haben zwei Medaillons auf der glatten Rückseite die Tughra Süleymans eingeschlagen, womit der Säbel diesem Sultan zugeordnet werden kann. Der Säbel ist im Ambraser Inventar von 1583 ohne Verweis auf seinen Besitzer beschrieben.

Künstler/in:
Hofwerkstatt Istanbul

Zeit:
um 1550

Objektbezeichnung
Säbel mit Scheide

Kultur
Türkisch

Material/Technik:
Geschmiedetes Eisen, teilwesie graviert. Feuervergoldetes Silber, montiert, teilwesie granuliert, teilwesie graviert. Schwarzes Fischleder, Holzkerne.

Maße:
Säbel: L 93,7 cm x B 19 cm x T 2 cm
Scheide: L 83,4 cm x B 6,5 cm x T 2,7 cm

Stempel / Zeichen
Auf dem Ortband der Scheide Silberschmiedzeichen (Punze der Hofwerkstatt Istanbul).

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer

Inv. Nr.
Hofjagd- und Rüstkammer, A 1341