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Relieffragment: Sitzender Mann
um 420 v. Chr.
Der Fries stammt von einem ionischen Tempel, der nach dem Ilissos, einem Fluss im antiken Athen, benannt ist. 1778 wurde der Tempel abgerissen. Teile des Frieses gelangten über Venedig nach Wien und Berlin, zwei Fragmente befinden sich noch heute in Athen. Die Gottheit, der dieser Tempel geweiht war, ist unbekannt, wie auch die Deutung des Frieses mit der Verfolgung und dem Raub von Frauen sowie statisch angeordneten Männern umstritten ist. Der linke Teil des Reliefs ist original, der rechte ein Abguß eines Fragmentes, das sich heute in Berlin befindet: links sitzt ein alter Mann auf einem Felsen, der Mantel ist ihm auf die Beine herabgerutscht. Rechts daneben stehen zwei Männer, an ihre Stöcke gelehnt, mit Hüftmantel.
Das Relief aus Ephesos ist eine weitgehend genaue römische Kopie nach dem rechten Teil des Ilissos-Reliefs mit der Frauenraubszene.

Der Fries stammt von einem ionischen Tempel, der nach dem Ilissos, einem Fluss im antiken Athen, benannt ist. 1778 wurde der Tempel abgerissen. Teile des Frieses gelangten über Venedig nach Wien und Berlin, zwei Fragmente befinden sich noch heute in Athen. Die Gottheit, der dieser Tempel geweiht war, ist unbekannt, wie auch die Deutung des Frieses mit der Verfolgung und dem Raub von Frauen sowie statisch angeordneten Männern umstritten ist. Der linke Teil des Reliefs ist original, der rechte ein Abguß eines Fragmentes, das sich heute in Berlin befindet: links sitzt ein alter Mann auf einem Felsen, der Mantel ist ihm auf die Beine herabgerutscht. Rechts daneben stehen zwei Männer, an ihre Stöcke gelehnt, mit Hüftmantel.
Das Relief aus Ephesos ist eine weitgehend genaue römische Kopie nach dem rechten Teil des Ilissos-Reliefs mit der Frauenraubszene.
Zeit:
um 420 v. Chr.
Objektbezeichnung
Relief
Kultur
Griechisch
Fundort:
Athen (Griechenland)
Material/Technik:
Marmor
Maße:
46 cm × 43 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1094
Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen
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