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Reiterharnisch (Feldküriss)
vor 1559 | Heinrich zu Rantzau
Leider kennen wir weder den Plattnermeister noch den Ätzmaler dieses höchst qualitätvollen "Tapul-Harnisches", an dem der Mittelgrat des Bruststückes zu einer hochgewölbten Spitze, dem so genannten "Tapul" getrieben wurde. Heinrich von Rantzau war unter anderem ein bedeutender Humanist und Sammler. Mit Erzherzog Ferdinand von Tirol befreundet, hatte er entscheidenden Anteil an dessen Vorhaben, eine "Heldenrüstkammer" einzurichten. Von ihm stammte auch das lateinische Widmungsgedicht im "Ersten Katalog" der Ambraser Sammlung.



Leider kennen wir weder den Plattnermeister noch den Ätzmaler dieses höchst qualitätvollen "Tapul-Harnisches", an dem der Mittelgrat des Bruststückes zu einer hochgewölbten Spitze, dem so genannten "Tapul" getrieben wurde. Heinrich von Rantzau war unter anderem ein bedeutender Humanist und Sammler. Mit Erzherzog Ferdinand von Tirol befreundet, hatte er entscheidenden Anteil an dessen Vorhaben, eine "Heldenrüstkammer" einzurichten. Von ihm stammte auch das lateinische Widmungsgedicht im "Ersten Katalog" der Ambraser Sammlung.
Besitzer/in:
Heinrich zu Rantzau (1526 Steinburg bei Itzehoe - 1598 Schloss Breitenburg)
Zeit:
vor 1559
Objektbezeichnung
Reiterharnisch (Feldküriss)
Kultur
Niederdeutsch (Braunschweig)
Material/Technik:
Eisen, geschmiedet, getrieben, teils geschnitten, teils gelocht (Visier), teils gebläut, teils geätzt. Ätzdekor: teils geschwärzt (schwarz geätzt), teils feuervergoldet. Nietkappen: Messing, teils feuervergoldet. Visierbolzen, Haken, Schnallen: Eisen. Leder.
Beschriftung
Am oberen Brustrand vergoldete Schrifttafel: GOT.BEHVHT/NICHT.MEHR.D/EN.LEIB.SEHL.VND/EHR
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer
Inv. Nr.
Hofjagd- und Rüstkammer, A 400
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