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Porträt eines kahlköpfigen Mannes

1. Hälfte 6. Jh. n. Chr.

Das eindrucksvolle, etwas überlebensgroße Bildnis eines älteren Mannes mit üppigem Haarkranz und Stirnglatze stammt wahrscheinlich von einer spätantiken Ehrenstatue oder -Büste, die wohl im Theater von Ephesos aufgestellt war. Die Gestaltung des Porträts zielt keineswegs auf eine Wiedergabe individueller Gesichtszüge ab, sondern zeigt bestimmte Merkmale, die eine Gruppe von Würdenträgern kennzeichnen. Vergleichbar sind die Darstellungen in den Chormosaiken von San Vitale in Ravenna (Italien, vor 547 n. Chr.), die Kaiser Justinian, seinen Hofstaat und Bischof Maximian zeigen.

Das eindrucksvolle, etwas überlebensgroße Bildnis eines älteren Mannes mit üppigem Haarkranz und Stirnglatze stammt wahrscheinlich von einer spätantiken Ehrenstatue oder -Büste, die wohl im Theater von Ephesos aufgestellt war. Die Gestaltung des Porträts zielt keineswegs auf eine Wiedergabe individueller Gesichtszüge ab, sondern zeigt bestimmte Merkmale, die eine Gruppe von Würdenträgern kennzeichnen. Vergleichbar sind die Darstellungen in den Chormosaiken von San Vitale in Ravenna (Italien, vor 547 n. Chr.), die Kaiser Justinian, seinen Hofstaat und Bischof Maximian zeigen.

Zeit:
1. Hälfte 6. Jh. n. Chr.

Objektbezeichnung
Porträtkopf

Kultur
Römisch

Fundort:
Ephesos Celsusbibliothek Umgebung (Selçuk, Kleinasien, Türkei)

Material/Technik:
Marmor (Prokonnesos)

Maße:
44,5 cm × 28,5 cm × 28,5 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 850

Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert