Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Ohrgehänge mit Eros

Das Ohrgehänge besteht aus einer Scheibe mit zwei übereinander angeordneten Kastenfassungen und einem an einem Scharnier beweglichen Anhänger. Der Haken aus Draht ist mit dem breitgeschlagenen Ende an der Rückseite der Scheibe angelötet, an deren Vorderseite übereinander ein Smaragd und ein gemugelter Almandin in Kastenfassungen angebracht sind, die ihrerseits in Fassungen aus Goldblech eingelassen wurden. Rings um den Rand der Scheibe sind dreizehn zylindrische, oben geschlossene Tüllen angeordnet, die auf von unten eingeführten Drähten stecken; diese sind mit einem um den Scheibenrand laufenden, verschlungenen Draht miteinander verbunden. An zwei Ringösen an den unteren Ecken der Scheibe hängen dünne Kettchen. An der Scheibe unten ein Scharnier, an dem ein vollgegossenes Erosfigürchen hängt. Dieses ist rundplastisch gearbeitet, mit vorgesetztem rechten Bein und Mäntelchen um die Oberarme; mit den erhobenen Händen hält es eine bärtige Maske über den Kopf.

Titel:
Ohrgehänge mit Eros

Zeit:
1. Jh. v. Chr.

Kultur:
Griechisch

Fundort:
Unbekannt

Material/Technik:
Gold, Almandin, Smaragd

Maße:
Gesamt: H. (gesamt) 5 cm, H. (Eros) 1,8 cm, Gew. 10,63 g

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.:
Antikensammlung, VII 975

Provenienz:
Oesterr. Museum Wien; 1882 Kauf von J., Lambros, Athen; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert