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Marienkrönung
um 1500
Dargestellt ist die Krönung Marias zur Himmelskönigin durch Gottvater und -sohn (Krone nicht erhalten). In der linken Nische steht auf einer Säule Christus mit Dornenkrone und Wundmalen als sogenannter Schmerzensmann, in der rechten Nische Maria Magdalena, die Zeugin von Kreuzigung und Grablegung Christi. Die Schreinfiguren sind aus Lindenholz, der Schreinkasten ist aus Fichtenholz gefertigt und ohne farbige Fassung geblieben. Lediglich die Augen sind farbig gestaltet. Im Fachjargon spricht man von »Holzsichtigkeit«, ein Phänomen, das im süddeutschen Raum in der Zeit um 1470 bis 1530 zu beobachten ist.



Dargestellt ist die Krönung Marias zur Himmelskönigin durch Gottvater und -sohn (Krone nicht erhalten). In der linken Nische steht auf einer Säule Christus mit Dornenkrone und Wundmalen als sogenannter Schmerzensmann, in der rechten Nische Maria Magdalena, die Zeugin von Kreuzigung und Grablegung Christi. Die Schreinfiguren sind aus Lindenholz, der Schreinkasten ist aus Fichtenholz gefertigt und ohne farbige Fassung geblieben. Lediglich die Augen sind farbig gestaltet. Im Fachjargon spricht man von »Holzsichtigkeit«, ein Phänomen, das im süddeutschen Raum in der Zeit um 1470 bis 1530 zu beobachten ist.
Zeit:
um 1500
Objektbezeichnung
Altar, Marienkrönung
Kultur
Süddeutsch
Material/Technik:
Holz, Lindenholz, Fichtenholz, teilweise gefassst
Maße:
182 cm × 195 cm × 26 cm
Bildrecht
Schloss Ambras Innsbruck
Inv. Nr.
Schloss Ambras Innsbruck, PA 130
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