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Kopfstütze
Ca. 1569-1081 v. Chr.
Kopfstützen waren vom Alten Reich bis in die Spätzeit ein sehr beliebtes Alltagsgerät. Aus zahlreichen Abbildungen geht hervor, daß sie, oft mit mehreren Stofflagen oder einem Polster belegt, beim Schlafen zur Unterstützung des Kopfes verwendet wurden. Das am häufigsten verarbeitete Material ist Holz. Es treten auch Kopfstützen aus Stein, vor allem aus Kalzit auf. Die meisten Kopfstützen wurden in Gräbern gefunden. Dort stellen sie einen Bestandteil des für das Jenseits notwendigen Hausrats dar. Sie sind aber auch symbolisch für das Jenseits notwendig. Die Kopfstütze, wie auch das bei manchen Mumien nachgewiesene Kopfstützen-Amulett, soll den Kopf des Verstorbenen heben, entsprechend dem Erheben der Sonne am Morgen, was für den Toten Regeneration und Wiedergeburt bedeutet. Die Kopfstütze ist aus drei Teilen zusammengesetzt. Die Kopfauflageplatte ist stark geschwungen.




Kopfstützen waren vom Alten Reich bis in die Spätzeit ein sehr beliebtes Alltagsgerät. Aus zahlreichen Abbildungen geht hervor, daß sie, oft mit mehreren Stofflagen oder einem Polster belegt, beim Schlafen zur Unterstützung des Kopfes verwendet wurden. Das am häufigsten verarbeitete Material ist Holz. Es treten auch Kopfstützen aus Stein, vor allem aus Kalzit auf. Die meisten Kopfstützen wurden in Gräbern gefunden. Dort stellen sie einen Bestandteil des für das Jenseits notwendigen Hausrats dar. Sie sind aber auch symbolisch für das Jenseits notwendig. Die Kopfstütze, wie auch das bei manchen Mumien nachgewiesene Kopfstützen-Amulett, soll den Kopf des Verstorbenen heben, entsprechend dem Erheben der Sonne am Morgen, was für den Toten Regeneration und Wiedergeburt bedeutet. Die Kopfstütze ist aus drei Teilen zusammengesetzt. Die Kopfauflageplatte ist stark geschwungen.
Zeit:
Ca. 1569-1081 v. Chr.
Objektbezeichnung
Kopfstütze
Kultur
Ägyptisch
Fundort:
Fundort unbekannt
Material/Technik:
Holz
Maße:
H 16,9 cm, B 28 cm, T 8,2 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Ägyptisch - Orientalische Sammlung
Inv. Nr.
Ägyptische Sammlung, INV 5146
Provenienz
1878 aus der Sammlung Miramar übernommen
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