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Kopf eines flötenblasenden Satyrknaben
2. Jh. n. Chr., nach griechischem Vorbild des 4. Jh.v. Chr.
Der Kopf gehört einem jugendlichen Satyr, einem Mischwesen mit menschlichem Oberkörper und Ziegenbeinen. Der Satyr spielt eine Flöte, deren Reste vor dem Mund zu erkennen sind. Die Oberfläche des fragmentierten Kopfes zeigt schwarze Verfärbungen und wirkt stumpf; offenbar lag das Stück im oder nahe beim Feuer, dem auch das Propylon, die Toranlage des Hafengymnasiums, zum Opfer gefallen ist. Zusammen mit dem Kopf wurden Fragmente der Hände mit der Flöte sowie ein Fuß auf einer Plinthe gefunden. Das Motiv des flötenblasenden Satyrs geht vermutlich auf ein griechisches Vorbild zurück und wurde in der römischen Kaiserzeit häufig kopiert.


Der Kopf gehört einem jugendlichen Satyr, einem Mischwesen mit menschlichem Oberkörper und Ziegenbeinen. Der Satyr spielt eine Flöte, deren Reste vor dem Mund zu erkennen sind. Die Oberfläche des fragmentierten Kopfes zeigt schwarze Verfärbungen und wirkt stumpf; offenbar lag das Stück im oder nahe beim Feuer, dem auch das Propylon, die Toranlage des Hafengymnasiums, zum Opfer gefallen ist. Zusammen mit dem Kopf wurden Fragmente der Hände mit der Flöte sowie ein Fuß auf einer Plinthe gefunden. Das Motiv des flötenblasenden Satyrs geht vermutlich auf ein griechisches Vorbild zurück und wurde in der römischen Kaiserzeit häufig kopiert.
Zeit:
2. Jh. n. Chr., nach griechischem Vorbild des 4. Jh.v. Chr.
Objektbezeichnung
Kopf
Kultur
Römisch
Fundort:
Ephesos Hafengymnasium (Selçuk, Kleinasien, Türkei)
Material/Technik:
Marmor
Maße:
L/H 24,5 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 838
Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert
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