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Kopf einer Frau mit Haube

2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.

Auf dem Innenbild der flachen Schale ist, umrahmt von weißem Lorbeer und Wellenband, ein Frauenkopf dargestellt. Der nach links gerichtete Kopf ist mit Diadem und Ohrgehänge geschmückt, das Haar ist durch ein besticktes Tuch und eine Binde am Hinterkopf zu einem Knoten zusammengefasst. Im Bildfeld Blüte und Schale. Außenseite: Zwei Frauenköpfe zwischen Palmetten. Frauenköpfe oder -büsten, die allein ein Bildfeld füllen, bilden - zurückgehend auf griechische Tradition - eines der häufigsten Motive auf unteritalischen Vasen des 4. Jahrhunderts und sind in der Jenseitsvorstellung Hinweis auf die Kraft der Erneuerung durch das Aufsteigen aus der Erde. Punktreihen und Blüten deuten den Erdboden an. Henkel, Zierknöpfe und Randprofil weisen auf Vorbilder aus Metall hin.

Auf dem Innenbild der flachen Schale ist, umrahmt von weißem Lorbeer und Wellenband, ein Frauenkopf dargestellt. Der nach links gerichtete Kopf ist mit Diadem und Ohrgehänge geschmückt, das Haar ist durch ein besticktes Tuch und eine Binde am Hinterkopf zu einem Knoten zusammengefasst. Im Bildfeld Blüte und Schale. Außenseite: Zwei Frauenköpfe zwischen Palmetten. Frauenköpfe oder -büsten, die allein ein Bildfeld füllen, bilden - zurückgehend auf griechische Tradition - eines der häufigsten Motive auf unteritalischen Vasen des 4. Jahrhunderts und sind in der Jenseitsvorstellung Hinweis auf die Kraft der Erneuerung durch das Aufsteigen aus der Erde. Punktreihen und Blüten deuten den Erdboden an. Henkel, Zierknöpfe und Randprofil weisen auf Vorbilder aus Metall hin.

Zeit:
2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.

Objektbezeichnung
Knopfhenkelschale

Kultur
Unteritalisch

Fundort:
Neapel (Italien)

Material/Technik:
Ton

Maße:
10,8 cm × 30 cm, 1313 g

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 2226

Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen

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