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Grabkegel des Monthemhet
25. - 26. Dynastie, Taharqo bis Psammetich I., 690–610 v. Chr.
Grabkegel, auch Friesziegel genannt, sind konische Objekte aus gebranntem Ton, die vor allem im thebanischen Raum als Dekor bei Privatgräbern Verwendung fanden. Dabei wurden sie in ein bis vier Reihen so in den Graboberbau integriert, dass die flache, gestempelte Seite nach außen sichtbar war. Hier werden Name und Titel des Grabbesitzers genannt. Einen Bezug zum Sonnengott zeigen die Darstellungen des Toten bei der Anbetung der Sonnenbarke. Grabkegel treten ab dem Mittleren Reich, besonders aber im Neuen Reich auf. In der 25. und 26. Dynastie kommt es zu einer Renaissance.






Grabkegel, auch Friesziegel genannt, sind konische Objekte aus gebranntem Ton, die vor allem im thebanischen Raum als Dekor bei Privatgräbern Verwendung fanden. Dabei wurden sie in ein bis vier Reihen so in den Graboberbau integriert, dass die flache, gestempelte Seite nach außen sichtbar war. Hier werden Name und Titel des Grabbesitzers genannt. Einen Bezug zum Sonnengott zeigen die Darstellungen des Toten bei der Anbetung der Sonnenbarke. Grabkegel treten ab dem Mittleren Reich, besonders aber im Neuen Reich auf. In der 25. und 26. Dynastie kommt es zu einer Renaissance.
Zeit:
25. - 26. Dynastie, Taharqo bis Psammetich I., 690–610 v. Chr.
Objektbezeichnung
Grabausstattung
Kultur
Ägyptisch
Fundort:
Theben-West, Asasif, Grab 34
Material/Technik:
Ton
Maße:
L 21,5 cm, H 8,6 cm, B 9 cm, G 830 g
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Ägyptisch - Orientalische Sammlung
Inv. Nr.
Ägyptische Sammlung, INV 5747
Provenienz
1878 aus der Sammlung Miramar übernommen
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