Geblendete Rossstirn, zu Gestech oder Rennen
Beim deutschen Gestech war der einzige Schutz des Pferdes die eiserne "geblendete" Rossstirn, welche die Augen des Pferdes bedeckte, um das Scheuen im Turnier zu vermeiden. Die Tatsache, dass die Turnierpferde beim Turnier praktisch blind waren, verlangte eine besondere Ausbildung dieser Pferde, die oft von den Veranstaltern von Turnieren und auch von befreundeten Fürstenhöfen ausgeliehen wurden.
Besitzer/in:
Kaiser Maximilian I. Sohn d. Friedrich III. von Habsburg (1459 - 1519) DNB
Zeit:
um 1490, Wappenscheibe nach 1531
Objektbezeichnung:
Geblendete Rossstirn, zu Gestech oder Rennen
Kultur:
Süddeutsch
Besitzer/in:
Kaiser Ferdinand I. Sohn des Philipp von Habsburg Österreich (1503 - 1564) DNB
Künstler/in:
Lorenz Helmschmid zugeschrieben (erw. 1469, gest. 1515/16, Augsburg (Plattner))
Material/Technik:
Blankes, getriebenes Eisen. Messing vergoldet. Leder.
Stirnschild : Eisen blank, getrieben und Eisen blank, teilweise geätzt, teilweise graviert. Reste einer Farbfassung : Blattgold und Rot auf Blattgold.
Maße:
H 16 cm × L 65 cm × B 33 cm
Signatur:
keine
Beschriftung:
keine
Stempel / Zeichen:
keine
Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer
Inv. Nr.:
Hofjagd- und Rüstkammer, B 4