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Fragmente einer Statuettengruppe: Jünglingsraubende Sphinx

2. Jh. n. Chr., nach griechischem Original des Phidias um 440 v. Chr.

Aus über 70 Fragmenten, die sich heute in Wien und London befinden, konnten zwei idente Figurengruppen – eine Sphinx reißt einen Knaben – rekonstruiert werden. Die Darstellung nimmt auf den Mythos Bezug, dass vor der Stadt Theben derjenige einer Sphinx zum Opfer fiel, der das von ihr aufgegebene Rätsel nicht lösen konnte. Das Vorbild für diese Gruppe ist ein Detail der Gold-Elfenbeinstatue des Zeus in Olympia, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Der berühmte Bildhauer Phidias gestaltete um 440 v. Chr. die Lehne des Throns mit einer derartigen Skulpturengruppe.

Aus über 70 Fragmenten, die sich heute in Wien und London befinden, konnten zwei idente Figurengruppen – eine Sphinx reißt einen Knaben – rekonstruiert werden. Die Darstellung nimmt auf den Mythos Bezug, dass vor der Stadt Theben derjenige einer Sphinx zum Opfer fiel, der das von ihr aufgegebene Rätsel nicht lösen konnte. Das Vorbild für diese Gruppe ist ein Detail der Gold-Elfenbeinstatue des Zeus in Olympia, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Der berühmte Bildhauer Phidias gestaltete um 440 v. Chr. die Lehne des Throns mit einer derartigen Skulpturengruppe.

Zeit:
2. Jh. n. Chr., nach griechischem Original des Phidias um 440 v. Chr.

Objektbezeichnung
Statuette

Kultur
Römisch

Fundort:
Ephesos Hafengymnasium Marmorsaal (Selçuk, Kleinasien, Türkei)

Material/Technik:
Grauwacke oder Diabas

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1536

Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1933 nachträglich inventarisiert