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Einzug von Joseph II. (1741-1790) zur Krönung in Frankfurt
Das Bild stammt aus einer fünfteiligen Serie von Darstellungen der Frankfurter Krönung Josephs, des späteren Kaisers Joseph II., zum Römischen König, die im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia (1717 - 1780) entstanden. Dargestellt ist die feierliche Einholung von Kaiser Franz I. Stephan (1708 - 1765) und seinem Sohn Joseph (1741 - 1790) am 29. März 1764 durch die Kurfürsten, die Wahlbotschafter und den Magistrat der Stadt Frankfurt. Im Vordergrund sieht man den kaiserlichen Einzugswagen in seiner ursprünglichen Erscheinung, dessen Rundumverglasung den Blick auf Franz Stephan und seinen Sohn Joseph freigibt. Goethe als Augenzeuge beschrieb ihn: "Der prächtigste Staatswagen, auch im Rücken mit einem ganzen Spiegelglas versehen, mit Malerei, Lackierung, Schnitzwerk und Vergoldung ausgeziert, mit rotem, gestickten Samt obenher und inwendig bezogen." Am Gemälde ist die prunkvolle Karosse so genau abgebildet, dass man sogar die von Michelangelo Unterberger geschaffenen Paneelmalereien des Wagenkastens erkennen kann. Der Einzugswagen wird von sechs reich geschmückten Pferden gezogen und nach spanischer Art von berittenen Kutschern gelenkt. Deren eigentümliche Livree aus schwarz-gelbem Samt mit federgeschmückten Baretten erregte damals bei den Zuschauern besonderes Aufsehen, auch das von Goethe. Er bemerkte: "Sie sahen wie aus einer andern Nation, ja, wie aus einer andern Welt, in langen schwarz- und gelbsamtnen Röcken und Kappen mit großen Federbüschen." (Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 5. Buch). Diese damalige Livree repräsentiert die Vorstufe zur späteren Gala-Livree der Kutscher. Zu beiden Seiten des Wagens geht die Schweizer Garde, dahinter reiten die Offiziere der eigens aus Anlass dieser Krönung gegründeten Ersten Arcièren-Leibgarde in ihren (später veränderten) charakteristischen roten Uniformen.

Das Bild stammt aus einer fünfteiligen Serie von Darstellungen der Frankfurter Krönung Josephs, des späteren Kaisers Joseph II., zum Römischen König, die im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia (1717 - 1780) entstanden. Dargestellt ist die feierliche Einholung von Kaiser Franz I. Stephan (1708 - 1765) und seinem Sohn Joseph (1741 - 1790) am 29. März 1764 durch die Kurfürsten, die Wahlbotschafter und den Magistrat der Stadt Frankfurt. Im Vordergrund sieht man den kaiserlichen Einzugswagen in seiner ursprünglichen Erscheinung, dessen Rundumverglasung den Blick auf Franz Stephan und seinen Sohn Joseph freigibt. Goethe als Augenzeuge beschrieb ihn: "Der prächtigste Staatswagen, auch im Rücken mit einem ganzen Spiegelglas versehen, mit Malerei, Lackierung, Schnitzwerk und Vergoldung ausgeziert, mit rotem, gestickten Samt obenher und inwendig bezogen." Am Gemälde ist die prunkvolle Karosse so genau abgebildet, dass man sogar die von Michelangelo Unterberger geschaffenen Paneelmalereien des Wagenkastens erkennen kann. Der Einzugswagen wird von sechs reich geschmückten Pferden gezogen und nach spanischer Art von berittenen Kutschern gelenkt. Deren eigentümliche Livree aus schwarz-gelbem Samt mit federgeschmückten Baretten erregte damals bei den Zuschauern besonderes Aufsehen, auch das von Goethe. Er bemerkte: "Sie sahen wie aus einer andern Nation, ja, wie aus einer andern Welt, in langen schwarz- und gelbsamtnen Röcken und Kappen mit großen Federbüschen." (Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 5. Buch). Diese damalige Livree repräsentiert die Vorstufe zur späteren Gala-Livree der Kutscher. Zu beiden Seiten des Wagens geht die Schweizer Garde, dahinter reiten die Offiziere der eigens aus Anlass dieser Krönung gegründeten Ersten Arcièren-Leibgarde in ihren (später veränderten) charakteristischen roten Uniformen.
Schule:
Martin van Meytens d. J. (?) (1695 Stockholm - 1770 Wien) DNBarrow_outward
Abbildung/Person:
Joseph II. (1765-1790), Kaiser (1741 Wien - 1790) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Gemälde
Kultur
Österreichisch
Material/Technik:
Leinwand
Maße:
358 × 412 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie
Inv. Nr.
Gemäldegalerie, 7467
Provenienz
Ausstattung Schönbrunn;
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