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Ein Paar Steigbügel

Die 1515 in Wien abgehaltene Doppelverlobung zwischen Ferdinand I. von Österreich und Anna von Ungarn bzw. Ludwig II. von Ungarn und Maria von Österreich, die die Verbindung der österreichischen und der ungarisch-böhmischen Länder begründete, war höchstwahrscheinlich der Anlass für die Anfertigung eines Paars aus Bronze gegossener, vergoldeter Steigbügel. In den Riemenösen findet sich das Monogramm "FA", das nur Ferdinand-Anna bedeuten kann. In ihrer gebauchten Form lehnen sich die Steigbügel an die orientalisch-ungarische Formüberlieferung an.

Die 1515 in Wien abgehaltene Doppelverlobung zwischen Ferdinand I. von Österreich und Anna von Ungarn bzw. Ludwig II. von Ungarn und Maria von Österreich, die die Verbindung der österreichischen und der ungarisch-böhmischen Länder begründete, war höchstwahrscheinlich der Anlass für die Anfertigung eines Paars aus Bronze gegossener, vergoldeter Steigbügel. In den Riemenösen findet sich das Monogramm "FA", das nur Ferdinand-Anna bedeuten kann. In ihrer gebauchten Form lehnen sich die Steigbügel an die orientalisch-ungarische Formüberlieferung an.

Zeit:
um 1515

Objektbezeichnung
Ein Paar Steigbügel

Kultur
Süddeutsch

Material/Technik:
Eisen, geschmiedet, mit Messing plattiert. Messing: feuervergoldet, teils graviert, teils durchbrochen gearbeitet.

Maße:
H. 17 cm, B. 14,5 cm, T. 6 cm
Gewicht linker und rechter Steigbügel: je 0,40 kg

Beschriftung
In den Riemenösen ein aus den Buchstaben "FA" zusammengesetztes Monogramm.

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer

Inv. Nr.
Hofjagd- und Rüstkammer, A 1162