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Doppelkopf (Doppelscheuer)
um 1450
Das Schaubuffet als Mittel fürstlicher Repräsentation Höfische Feste dienten von jeher dazu, der zugelassenen Öffentlichkeit Status und Reichtum des Gastgebers zu demonstrieren. Im 15. Jahrhundert gehörten dazu unter anderem die sogenannten „Schaubuffets“, auf denen Kostbarkeiten arrangiert wurden. Gefäße aus Gold, Silber und Bergkristall standen dort neben Greifenklauen, sogenannten Natternzungenkredenzen oder Maserholzpokalen: Materialien, denen magische Kräfte in der Abwehr von Gift zugesprochen wurde.





Das Schaubuffet als Mittel fürstlicher Repräsentation Höfische Feste dienten von jeher dazu, der zugelassenen Öffentlichkeit Status und Reichtum des Gastgebers zu demonstrieren. Im 15. Jahrhundert gehörten dazu unter anderem die sogenannten „Schaubuffets“, auf denen Kostbarkeiten arrangiert wurden. Gefäße aus Gold, Silber und Bergkristall standen dort neben Greifenklauen, sogenannten Natternzungenkredenzen oder Maserholzpokalen: Materialien, denen magische Kräfte in der Abwehr von Gift zugesprochen wurde.
Zeit:
um 1450
Objektbezeichnung
Gefäß; Doppelpokal
Kultur
Venedig (?) (Schliff); Nürnberg (Fassung)
Material/Technik:
Bergkristall, Silber, vergoldet, teilweise emailliert
Maße:
H. 24,5 cm, B. 12,8 cm (über Henkel), D. 8,6 cm (Bauchung)
Fuß: Dm. 9,1 cm
unterer Becher: H. 14,7 cm
oberer Becher: H. 10,8 cm
Stempel / Zeichen
Nürnberger Beschau; R3, Nr.3686; keine Meistermarke, mittlere Wr. Repunze von 1806/07
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer
Inv. Nr.
Kunstkammer, 82
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