Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Box- und Ringkämpfe

um 530 v. Chr.

Auf dem umlaufenden Bildfries sind Schwerathleten beim Box- und Ringkampf dargestellt; ein Kessel auf einem Ständer zwischen bärtigen Faustkämpfern ist der Siegespreis. Auf den Bandhenkeln sind  ein bärtiger Krieger und Waffen zu sehen. Mitten im Bildstreifen, bei der Gruppe der Ringkämpfer, findet sich die Signatur des Töpfers Nikosthenes (Nikosthenes epoiesen: Nikostenes hat [die Vase] gemacht). Nikosthenes war Besitzer der produktivsten Töpferwerkstatt Athens in der 2. Hälfte des 6. Jhs. v. Chr. Er signierte als Töpfer fast 150 Gefäße, die vorwiegend im schwarzfigurigen Stil bemalt sind. Charakteristisch für die Werkstatt sind Bandhenkelamphoren, die als Nikosthenische Amphoren bezeichnet werden. Die meisten dieser Gefäße wurden in Etrurien, vor allem in Caere (heute Cerveteri, Italien), gefunden. Diese Produktion war offenbar ausschließlich für den Export nach Etrurien bestimmt. Etruskisch ist auch die Gefäßform, die auf Vorbilder aus Metall zurückgeht.

Auf dem umlaufenden Bildfries sind Schwerathleten beim Box- und Ringkampf dargestellt; ein Kessel auf einem Ständer zwischen bärtigen Faustkämpfern ist der Siegespreis. Auf den Bandhenkeln sind  ein bärtiger Krieger und Waffen zu sehen. Mitten im Bildstreifen, bei der Gruppe der Ringkämpfer, findet sich die Signatur des Töpfers Nikosthenes (Nikosthenes epoiesen: Nikostenes hat [die Vase] gemacht). Nikosthenes war Besitzer der produktivsten Töpferwerkstatt Athens in der 2. Hälfte des 6. Jhs. v. Chr. Er signierte als Töpfer fast 150 Gefäße, die vorwiegend im schwarzfigurigen Stil bemalt sind. Charakteristisch für die Werkstatt sind Bandhenkelamphoren, die als Nikosthenische Amphoren bezeichnet werden. Die meisten dieser Gefäße wurden in Etrurien, vor allem in Caere (heute Cerveteri, Italien), gefunden. Diese Produktion war offenbar ausschließlich für den Export nach Etrurien bestimmt. Etruskisch ist auch die Gefäßform, die auf Vorbilder aus Metall zurückgeht.

Zeit:
um 530 v. Chr.

Objektbezeichnung
Bandhenkelamphora

Kultur
Griechisch

Fundort:
Caere (Cerveteri, Italien)

Material/Technik:
Ton

Maße:
H. 31 cm, Dm. 20,5 cm, 1,15 kg

Beschriftung
Νικοσθένε̄ς ἐποίε̄σεν (Nikosthenes hat [die Vase] gemacht)

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 3604

Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert