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Auffahrt des Herakles in den Olymp
3. Jh. v. Chr.
Die charakteristische Spendenschale, die vorwiegend im Kult Verwendung fand, ist - wie zahlreiche Vasendarstellungen zeigen - eine flache, fuß- und henkellose Schale (griech. Phiale) aus Metall. Nach dem hoch gewölbten Buckel (griech. Omphalos) im Zentrum, in den die Finger beim Ausgießen der Spenden greifen konnten, wird sie auch Omphalosschale bezeichnet. Dieser Typus, der auf orientalische Vorbilder zurückgeht, war seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland bekannt; tönerne Nachbildungen, die als Votivgaben in Heiligtümern dienten, entstanden bis in hellenistische Zeit in Töpferwerkstätten in Cales (Kampanien), die ihren Erzeugnissen durch Glanztonüberzug und Verzierung mit Reliefs metallischen Charakter verliehen. Die aus der Matrize geformten Reliefs der Innenseite zeigen die Auffahrt des Herakles in den Olymp, begleitet von Athena, Ares und Dionysos.

Die charakteristische Spendenschale, die vorwiegend im Kult Verwendung fand, ist - wie zahlreiche Vasendarstellungen zeigen - eine flache, fuß- und henkellose Schale (griech. Phiale) aus Metall. Nach dem hoch gewölbten Buckel (griech. Omphalos) im Zentrum, in den die Finger beim Ausgießen der Spenden greifen konnten, wird sie auch Omphalosschale bezeichnet. Dieser Typus, der auf orientalische Vorbilder zurückgeht, war seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland bekannt; tönerne Nachbildungen, die als Votivgaben in Heiligtümern dienten, entstanden bis in hellenistische Zeit in Töpferwerkstätten in Cales (Kampanien), die ihren Erzeugnissen durch Glanztonüberzug und Verzierung mit Reliefs metallischen Charakter verliehen. Die aus der Matrize geformten Reliefs der Innenseite zeigen die Auffahrt des Herakles in den Olymp, begleitet von Athena, Ares und Dionysos.
Zeit:
3. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Omphalosschale
Kultur
Unteritalisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 2,9 cm, Dm. 19,8 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 1936
Provenienz
Samson, James C., Dr., Legationsrat, Wien; 1896 Legat; 1901 inventarisch übernommen
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