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Antonia Minor
Mitte 1. Jahrhundert
Antonia (36 v. – 37 n. Chr.) war eine Nichte des Kaisers Augustus und die Mutter von Kaiser Claudius. Sie erlebte die bewegten ersten Jahrzehnte der römischen Kaiserzeit, ihr Porträt mit der charakteristischen Frisur ist von zahlreichen Münzdarstellungen bekannt. Das Diadem zeichnet sie als Kaiserin aus. Die Statue, in die dieser Kopf ursprünglich eingesetzt war, ist leider verloren. Um sie – wahrscheinlich in einer Galerie oder in einer Nische – präsentieren zu können, hat man sie in der Neuzeit mit einem Volutensockel ergänzt, wie er im 16. Jahrhundert vor allem vom Bildhauer Alessandro Vittoria verwendet wurde.

Antonia (36 v. – 37 n. Chr.) war eine Nichte des Kaisers Augustus und die Mutter von Kaiser Claudius. Sie erlebte die bewegten ersten Jahrzehnte der römischen Kaiserzeit, ihr Porträt mit der charakteristischen Frisur ist von zahlreichen Münzdarstellungen bekannt. Das Diadem zeichnet sie als Kaiserin aus. Die Statue, in die dieser Kopf ursprünglich eingesetzt war, ist leider verloren. Um sie – wahrscheinlich in einer Galerie oder in einer Nische – präsentieren zu können, hat man sie in der Neuzeit mit einem Volutensockel ergänzt, wie er im 16. Jahrhundert vor allem vom Bildhauer Alessandro Vittoria verwendet wurde.
Zeit:
Mitte 1. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Porträtkopf
Kultur
Römisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Marmor
Maße:
H.: 31,7 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1375
Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen
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