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Antia Julia Pollia (?)

105 - 108 n. Chr.

Die in einem Stück gearbeitete Skulptur kann nach einer in der Nähe gefundenen Inschrift benannt werden: Antia Iulia Polla, eine ephesische Bürgerin, erhielt am Beginn des 2. Jahrhunderts eine Ehrenstatue, die in ihrer tugendhaften Haltung und Manteldrapierung genau dem Typus der Kleinen Herkulanerin entspricht. Mit der (hier abgebrochenen) rechten Hand ist sie im Begriff, den eng um den Körper gewickelten und mit der linken Hand gerafften Mantel über die linke Schulter zu legen. Die in steife Wellen gebrannten und diademartig in drei Reihen hochgesteckten Haare sind nach dem Vorbild der Damen des traianischen Kaiserhauses frisiert. Einer Variante desselben Typus folgt hier der Torso einer weiblichen Mantelstatue.

Die in einem Stück gearbeitete Skulptur kann nach einer in der Nähe gefundenen Inschrift benannt werden: Antia Iulia Polla, eine ephesische Bürgerin, erhielt am Beginn des 2. Jahrhunderts eine Ehrenstatue, die in ihrer tugendhaften Haltung und Manteldrapierung genau dem Typus der Kleinen Herkulanerin entspricht. Mit der (hier abgebrochenen) rechten Hand ist sie im Begriff, den eng um den Körper gewickelten und mit der linken Hand gerafften Mantel über die linke Schulter zu legen. Die in steife Wellen gebrannten und diademartig in drei Reihen hochgesteckten Haare sind nach dem Vorbild der Damen des traianischen Kaiserhauses frisiert. Einer Variante desselben Typus folgt hier der Torso einer weiblichen Mantelstatue.

Zeit:
105 - 108 n. Chr.

Objektbezeichnung
Porträtstatue

Kultur
Römisch

Fundort:
Ephesos Mazaeus-Mithridatestor (Selçuk, Kleinasien, Türkei)

Material/Technik:
Marmor

Maße:
L/H 184,5 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 831

Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert