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Forschungsprojekt
Kulturgeschichte

Anfänge der Sammlung alter Musikinstrumente unter Julius von Schlosser

Die große Vielfalt an Musikinstrumenten des Wiener Biedermeier brachte neben visuell höchst attraktiven Entwürfen (Möbeldesign) vor allem ein beachtlich variables Spektrum an Klangfarben, musikalischen Funktionen und technologischen Innovationen.

Forschung abgeschlossen

Über das Projekt

Der Musikamateur Schlosser setzte mit der Gründung der Musikinstrumentensammlung in Wien einen museologischen Meilenstein, denn fortan konnten in zwei Sälen der Neuen Burg Musikinstrumente in einer eigenen Ausstellung studiert werden. Schlossers systematische Bestandserweiterung zur Schließung bestehender Lücken der Hofsammlungen und seine Schwerpunktsetzung auf den Wiener Instrumentenbau und die Wiener Musiziertradition, geben zwei der bis heute entscheidenden Sammlungsschwerpunkte vor. Mit seinem Bestandskatalog erarbeitete er 1920 eine fundierte Grundlage für die wissenschaftliche und kulturhistorische Erschließung der Musikinstrumente des Kunsthistorischen Museums.

Für das Forschungsprojekt werden vor allem unbearbeitete Aktenbestände des KHM (Kunstkammer), Dokumente aus dem Archiv des Instituts für Kunstgeschichte der Univ. Wien und Archivalien des OeStA (OKäA) ausgewertet.

Publikationen

  • The Beginnings and Development of the Collection of Historic Musical Instruments of the Kunsthistorisches Museum in Vienna, in: „Il capitale culturale“, XIV (2016), S. 171‒190.

Projektleitung
Dr. Beatrix Darmstädter

Finanzierung
Kunshistorisches Museum Wien

Projektlaufzeit
2015-2018

Weitere Forschungsprojekte

Viele Forschungsprojekte stellen Fragen nach geschichtlichen Zusammenhängen. Sie gehen also über eine reine Objektgeschichte hinaus und zielen auf eine breitere, kulturhistorische Einordnung von Sammlungsgut.