Violoncello

1699, Hersteller/in: Giovanni Battista Grancino

 

 

Violoncello

Das hier vorgestellte Violoncello wird durch den im Inneren befindlichen Zettel mit dem Wortlaut "Giovanni Grancino in Contrada Largha di Milano al segno della Corona 1699" als Arbeit der Grancino ausgewiesen. Zwei Generationen von Geigenbauern, die noch dazu den selben Vornamen trugen, waren in der Contrada Largha tätig. Im Jahr der Entstehung des Violoncellos zählte der Begründer der Werkstätte bereits 62 Jahre, und Giovanni Battista junior, damals 26 Jahre alt, war vermutlich schon für einen beträchtlichen Teil der Arbeit verantwortlich. Zur Zeit seiner Erbauung war der typische Grancino-Stil bereits fertig entwickelt. Wie viele Violoncelli des 17. Jahrhunderts war es nach einem sehr großen Modell gebaut und wurde später etwas verkleinert. (rh)

Derzeit ausgestellt: Neue Burg, Sammlung alter Musikinstrumente Saal 14

Objektdaten

Objektbezeichnung

Violoncello

Kultur

Italien, Mailand

Datierung

1699

Hersteller/in

Giovanni Battista Grancino (1637 - 1709 Mailand)

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Sammlung alter Musikinstrumente

Inv. Nr.

Sammlung alter Musikinstrumente, 1072

Kunst & Patenschaft

Das Kunsthistorische Museum Wien dankt Herrn Johannes Schmid sehr herzlich für die Patenschaft!