Schweitzerpfeiff

17. Jahrhundert (?), Hersteller/in: anonym

 

 

Schweitzerpfeiff

Querflöten, auch "Schweizerpfeifen" genannt, hatten sowohl in der Kunst- als auch in der Militärmusik ihren Platz. Diese Querflöte stammt aus Schloss Altenklingen in der Schweiz und gehörte Mitgliedern der Familie Zollikofer, wie aus dem am Futteral angebrachten Wappen hervorgeht. Sie besteht aus Eibenholz und ist zylindrisch gebohrt. Zum Schutz der sehr fragilen Enden des Tubus sind zylindrische Hülsen aus Bein oder Elfenbein angebracht. Die Querflöten wurden in verschiedenen Größen gebaut und in einem passenden Futteral transportiert. Das gezeigte Futteral ist zur Aufnahme von vier Flöten in drei Baugrößen bestimmt. In Anbetracht der Verwendung bei kriegerischen Auseinandersetzungen ist verständlich, dass nur extrem wenige dieser Instrumente und Futterale überdauert haben. Literatur: Rudolf Hopfner: Meisterwerke der Sammlung alter Musikinstrumente, Wien 2004. Ausstellungskatalog: Für Aug' und Ohr. Musik in Kunst- und Wunderkammern, Schloß Ambras 1999, Wien 1999.

Derzeit nicht ausgestellt.

Objektdaten

Objektbezeichnung

Schweitzerpfeiff

Kultur

Deutschland, Nürnberg (?)

Datierung

17. Jahrhundert (?)

Hersteller/in

Maße Das Hüllmaß ist eine museums- bzw. ausstellungsspezifische Information. Es benennt nicht die realen Maße des Musikinstruments.

Hüllmaß: 495 mm x 15 mm x 15 mm

Beschriftung

Brandmarke "H"

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Sammlung alter Musikinstrumente

Inv. Nr.

Sammlung alter Musikinstrumente, 1028

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