Utere-felix-Fibel: Utere-felix-Fibel

Römisch, Späte Kaiserzeit, Ende 3. Jh. n. Chr.

 

 

Utere-felix-Fibel

Der gesamte Körper der goldenen Fibel ist in feinster ornamentaler Durchbruchsarbeit (opus interrasile) gearbeitet, zusätzlich ist die Fibel in Filigran- und Granulationstechnik verziert. Die Oberseite trägt die lateinische Inschrift VTERE FELIX - "benütze sie mit Glück". Segenswünsche wie dieser finden sich in der Spätantike oft auf Schmuck oder Gebrauchsgegenständen wie beispielsweise Fingerringen, Armreifen, Fibeln, Gürtelschnallen oder Silberlöffeln. Sie sollten dem Besitzer der kostbaren Stücke zu Glück verhelfen. Die meisterhafte Ausführung sowie Technik und Art der Dekoration sprechen für eine Herstellung der Gewandschließe in einer reichsrömischen Werkstatt.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung Raum XVII

Objektdaten

Objektbezeichnung

Utere-felix-Fibel

Kultur

Römisch

Periode

Späte Kaiserzeit

Datierung

Ende 3. Jh. n. Chr.

Fundort

Osztropataka (heute Ostrovany, Slowakei|)

Material/Technik

Gold

Maße

L. 9,8 cm, Gew. 71,8 g

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.

Antikensammlung, VIIb 349

Provenienz

Péchy, Anton, Grundbesitzer in Osztropataka; 1791 Kauf

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