Lukrezia

um 1580/1583, Künstler: Paolo Caliari, gen. Veronese

 

 

Lukrezia

Lukrezia beging Selbstmord, weil sie vom Königssohn Tarquinus vergewaltigt worden war. Das Bild ist wahrscheinlich das Gegenstück zur biblischen Judith - beide Taten waren immer wieder zitierte Beispiele weiblichen Heldenmuts. Veronese deutet den Augenblick der Tat in eine bühnenhaft-dekorative Darstellung der schönen Heldin um. Nur ihr von Trauer umschattetes Gesicht und der wie ein Schmuckstück wirkende Dolch weisen auf die eben begangene Tat.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie Saal II

Objektdaten

Objektbezeichnung

Gemälde

Kultur

Italienisch, Venezianisch

Datierung

um 1580/1583

Künstler

Paolo Caliari, gen. Veronese (1528 Verona - 1588 Venedig) - GND

Material/Technik

Leinwand

Maße

oben beschnitten: 109,5 cm x 90,5 cm x 2,5 cm

Rahmenmaße: 128 cm x 109 cm x 6,5 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie

Inv. Nr.

Gemäldegalerie, 1561

Provenienz

1663 in Ambraser Sammlung nachweisbar (?); 1733 kaiserliche Slg. Wien;

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