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Donnerstagabend im Museum
Verbringen Sie mit uns einen Abend im Kunsthistorischen Museum.

Jeden Donnerstag gibt es eine Führung, einen Vortrag, ein Gespräch oder eine Diskussion. Dabei soll die ganze Bandbreite der Museumsarbeit zur Sprache kommen. So auch das Restaurieren, die Architektur, das Archivieren und das Forschen. Internationale Expert*innen kommen ebenso zu Wort wie zeitgenössische Künstler*innen, um das Museum der Alten Meister an die Gegenwart anknüpfen zu lassen.

Wir wollen unseren Besucher*innen alles zeigen was unsere Arbeit betrifft, Raum für Diskussionen bieten und die bemerkenswerte Geschichte des Hauses und seine bedeutenden Sammlungen in allen Facetten vor Augen führen.
Sie sind herzlich eingeladen, unseren Veranstaltungen online zu folgen, solange diese aufgrund der derzeitigen Beschränkungen im Museum nicht möglich sind.

Do, 4. März, 18 Uhr

Eine Jahrhundertsammlung

Vortrag von Klaus Vondrovec, Sammlungsdirektor des Münzkabinetts

Bei der Erforschung des antiken Orients gibt es nur wenige archäologische oder schriftliche Hinterlassenschaften, daher sind Münzen oft die wichtigste Quelle. Die aufgeprägten Bilder geben Einblick in unbekannte Herrscherdynastien und fremde Götterwelten. Dem Kunsthistorischen Museum gelang der Ankauf einer einzigartigen Münzsammlung, die – trotz der Kleinheit der Objekte – spektakuläre Stücke etwa der Kushan (ca. 1.–4. Jh. n. Chr.) oder der Sasaniden (3.–7. Jh. n. Chr.), von den Römern Perser genannt, enthält. Begeben Sie sich auf eine faszinierende numismatische Reise durch den antiken Orient, die dank zahlreicher Sponsoren ihr Ziel im Münzkabinett des KHM erreicht.

Anmeldung zum Zoom-Gespräch unter talks@khm.at. Bitte geben Sie im Betreff »Münze« an. Sie erhalten anschließend die Zugangsdaten per E-Mail.

Do, 11. März,
18 Uhr

Was wir verbergen müssen. Gemälderückseiten und ihre Geschichten

Vortrag von Kurator Guido Messling

Zahlreiche Bildnisse des 15. und 16. Jahrhunderts weisen rückseitig originale Zierbemalungen, heraldische oder bildliche Darstellungen auf, die wichtige Rückschlüsse auf die Funktion der Werke und deren Besteller erlauben. Die Präsentation stellt einige dieser normalerweise nicht sichtbaren Rückseiten von Gemälden im KHM Wien vor und schließt mit einem besonders kuriosen Beispiel, das erst jüngst entschlüsselt werden konnte.

Anmeldung zum Zoom-Gespräch unter talks@khm.at. Bitte geben Sie im Betreff »Gemälderückseiten« an. Sie erhalten anschließend die Zugangsdaten per E-Mail.

Da aufgrund der derzeitigen Beschränkungen keine Veranstaltungen im Museum möglich sind, findet das Programm der Reihe Donnerstagabend im Museum online auf Zoom statt.

Hier finden Sie eine Anleitung für die Verwendung von Zoom.


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Haben Sie einen Vortrag oder ein Gespräch verpasst?

Kein Problem, hier sehen Sie auf einen Blick alle aufgezeichneten Folgen der Reihe Donnerstagabend im Museum. Stöbern Sie auch durch unseren Youtube-Kanal und entdecken Sie weitere spannende Videos zu unserem Haus!

Rubens‘ Große Gewitterlandschaft: Quellen der Inspiration

Vortrag von Kunsthistorikerin Gerlinde Gruber

Die Wiener Gewitterlandschaft des Peter Paul Rubens (1577-1640) verblieb im Besitz des Künstlers und ist ein beeindruckendes Zeugnis von seiner Offenheit für Anregungen verschiedenster Art. Es gelang ihm hier, die antiken Vorbilder mit Ideen Leonardos, Tizians, Pieter Bruegel des Älteren und vielem mehr zu einer originellen, überzeugenden und neuen Komposition zu verschmelzen. In mehreren Erweiterungen änderte er den Bildinhalt wesentlich und entwickelte aus einer dramatischen Landschaft eine mythologische Szene mit Happy End.

Alles wesentliche […] sichergestellt und in das Kunsthistorische Museum verbracht

Gespräch mit Provenienzforscherin und Historikerin Monika Löscher und Kunsthistoriker Daniel Uchtmann

Seit 1998 wird im Kunsthistorischen Museum basierend auf dem Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen und sonstigem beweglichen Kulturgut aus den österreichischen Bundesmuseen und Sammlungen nach der Herkunft (Provenienz) aller Kunst- und Kulturgegenstände geforscht, die im Zuge oder als Folge des nationalsozialistischen Gewaltregimes in das Museum gelangt sind. Die Provenienzforschung im Kunsthistorischen Museum wird systematisch und proaktiv in allen Sammlungen des Hauses betrieben. In den letzten 22 Jahren wurden dem Kunstrückgabebeirat insgesamt mehr als 40 Dossiers vorgelegt und rund 1000 Objekte an die ursprünglichen Eigentümer*innen bzw. an deren Rechtsnachfolger*innen zurückgegeben.

Zur Restaurierung der historischen Wand- und Deckenmalerei in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung

Vortrag von Sammlungsdirektorin Regina Hölzl

An den Wänden der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung befinden sich Reproduktionen von Wandmalereien aus einem Gaufürstengrab in Mittelägypten. Sie wurden für die Wiener Weltausstellung 1873 angefertigt, da dort ein vergrößerter Nachbau des Grabes ausgestellt war. Später wurden die bemalten Kartonbahnen für die Ausgestaltung der ägyptischen Schauräume des Kunsthistorischen Museums verwendet. Seit der Eröffnung des Museums 1891 wurden sie weder umfassend restauriert noch gereinigt. Dies soll nun 2021 geschehen.

Muse(e)n, Masken, Meisterwerke. Das Kunsthistorische Museum vor und nach Corona.

Vortrag von Geschäftsführer Paul Frey

Paul Frey führt Sie in einem Tour d‘Horizon durch die aktuelle Situation des KHM-Museumsverbands und spricht über Entwicklungen, Erfahrungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie über Aussichten und Wege aus der Krise.

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