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Frauen. Kunst & Macht

Drei Frauen aus dem Hause Habsburg

Margarete von Österreich. Maria von Ungarn. Katharina von Österreich.

Die große Sonderausstellung auf Schloss Ambras Innsbruck im Sommer 2018, Frauen. Kunst & Macht – Drei Frauen aus dem Hause Habsburg (14.6. bis 7.10.2018), steht ganz im Zeichen von drei bemerkenswerten Renaissancepersönlichkeiten, die besondere Leistungen für die Künste erbracht haben, Herrscherinnen und Sammlerinnen aus dem Hause Habsburg: Margarete von Österreich (1480–1530), Maria von Ungarn (1505–1558) und Katharina von Österreich, Königin von Portugal (1507–1578). Zum ersten Mal überhaupt wird in einer Ausstellung ein Vergleich des höfischen Mäzenatentums mit Blick auf Frauen in der Renaissance vorgenommen. Die Ausstellung präsentiert rund 100 Werke aus bedeutenden europäischen Sammlungen, darunter auch Objekte aus Schloss Ambras Innsbruck und herausragende Stücke aus dem Kunsthistorischen Museum Wien.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, notwendige Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten an unseren Meisterwerken vorzunehmen, damit diese wieder in voller Pracht präsentiert werden können. Ein Beispiel ist das Porträt von Maria von Ungarn nach Tizian (Mitte 16. Jahrhundert), das erstmals in dieser Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt werden kann. Zusätzlich unterstützen Sie uns bei den anfallenden Kosten für Spezialtransporte und Versicherungen hochkarätiger Leihgaben aus dem Ausland. Ab einer Spende von 100 Euro werden wir Sie auf Wunsch auf unserer elektronischen Ehrentafel nennen und Sie erhalten zwei Eintrittskarten für die Ausstellung Frauen. Kunst & Macht – Drei Frauen aus dem Hause Habsburg. Ab einer Spende von 500 Euro dürfen wir Sie zusätzlich im Ausstellungskatalog namentlich erwähnen und Sie und eine Begleitung bei unserem Ambraser Schlossfest am 15. August als Ehrengäste empfangen. Ab einer Spende von 1.000 Euro laden wir Sie und Ihre Gäste zusätzlich zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung mit Dr. Veronika Sandbichler, der Direktorin von Schloss Ambras, ein.

Sie können aber auch eine exklusive Patronanz eines ausgestellten Meisterwerks in Höhe von 10.000 Euro übernehmen und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Ausstellung leisten. Sehr gerne werden wir Sie zusätzlich namentlich in der Objektbeschriftung in den Ausstellungsräumen erwähnen. Weitere Informationen erhalten Sie unter spenden@khm.at.


Margarete von Österreich – Maria von Ungarn – Katharina von Österreich
Drei Frauen aus dem Hause Habsburg

Erst seit jüngerer Zeit wendet man sich den Frauen der Habsburgerdynastie zu und würdigt deren herausragende kulturelle Rolle. Als kaiserliche Statthalterinnen oder als fürstliche Gemahlinnen standen diesen politisch bedeutenden Frauen in ganz Europa die Türen zu den führenden Künstlern ihrer Zeit offen. Ihre gesellschaftliche Stellung ermöglichte es ihnen, als Kunstmäzeninnen und Sammlerinnen zu agieren.

Die exquisite Kunstsammlung der Erzherzogin Margarete von Österreich (1480–1530), Tochter Kaiser Maximilians I. und Statthalterin der habsburgischen Niederlande, gilt heute als Vorbild für alle nachfolgenden Frauengenerationen ihrer Familie.

Porträtmedaillon Margaretes von Österreich (1480–1530)
Conrat Meit, Mechelen oder Brou, 1528
Terracotta, bemalt, Dm. 9,2 cm
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer, Inv.-Nr. KK 3150

Maria von Ungarn (1505–1558), die jüngere Schwester Kaiser Karls V., wurde am Hof ihrer Tante Margarete in Mechelen erzogen. Dort bekam sie aus erster Hand deren Sammelleidenschaft mit. Später, als Witwe und selbst Statthalterin der Niederlande, erbte sie Margaretes reiche Bibliothek und begründete in ihrer Residenz Brüssel eine umfangreiche Porträtgalerie und Tapisseriensammlung. Sie wurde zu einer führenden Förderin der Künste, ließ Paläste errichten und arbeitete eng mit Malern und Bildhauern wie Anthonis Mor, Leone Leoni und Jacques du Broeucq zusammen.

Maria von Ungarn als Witwe (1505–1558)
Leone Leoni, Mailand, um 1555
Bronze, H. 72,5 cm, B. 34 cm, T. 55 cm
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer, Inv.-Nr. KK 5496

Katharina von Österreich (1507–1578), Königin von Portugal, die jüngste Schwester Kaiser Karls V., ließ sich in Spanien und Portugal von anderen Sammelströmungen leiten. Sie spezialisierte sich auf die Einfuhr von Exotica aus Afrika, Asien und der Neuen Welt und versorgte das Habsburger Familiennetz mit Luxusgütern aus Elfenbein, Rhinozeroshorn, Perlmutt oder Seychellennuss sowie mit lebenden wilden Tieren.

Kästchen
Ceylon, Süddeutsch; Kästchen: vor 1542, Montierung: 4. Viertel 16. Jahrhundert
Elfenbein, Silber, H. 14,9 cm, B. 25 cm, T. 16 cm
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer, Inv.-Nr. KK 4743

Bitte unterstützen Sie uns bei diesem wichtigen Vorhaben! Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung dieses Ausstellungsprojekts und zur Aufarbeitung und Erforschung der Geschichte der Frauen der Habsburgerdynastie.

Für Ihr Engagement danken wir Ihnen schon jetzt sehr herzlich!

Sabine Haag, Generaldirektorin

Veronika Sandbichler, Direktorin Schloss Ambras Innsbruck

Information

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Empfänger: KHM-Museumsverband
IBAN: AT70 6000 0005 1014 1679
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck:
Spende Kunst & Macht

Gerne informieren wir Sie persönlich unter
+43 1 52524 - 4035 oder unter spenden@khm.at.

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