Goldkönig – Pechkönig
Führung für 5- bis 8-Jährige | In deutscher Sprache
Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung benötigen Sie auch ein Eintrittsticket!

Halskette mit Münzanhängern: Goldkette, Römisch, Späte Kaiserzeit, 3. Jh. n. Chr.
Die Mode, Münzen zu Schmuckstücken zu verarbeiten, fand erst in der späteren römischen Kaiserzeit Verbreitung. Ab dem Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurden in breite Fassungen gesetzte Goldmünzen als Anhänger an Halsketten getragen. Den Funden und den Darstellungen auf Mumienbildnissen nach zu schließen, war diese Schmuckform vor allem in Ägypten beliebt. Die Kette besteht aus vier geflochtenen Ketten, die durch zwei verschiebbare Kugelhülsen laufen und in der Länge verstellbar sind. Als Anhänger dienen vier Goldmünzen. Dargestellt sind Faustina die Ältere (gestorben 141 n. Chr.) und ihr Gatte Kaiser Antoninus Pius (reg. 138 - 161) sowie die Kaiser Marc Aurel (reg. 161 - 180) und Gordian III., mit dessen Regierungszeit 238 - 244 n. Chr. auch ein Terminus für die Datierung der Kette gegeben ist. Die Münzen befinden sich in durchbrochen gearbeiteten Fassungen, von denen zwei mit peltenförmigen und zwei mit floralen Motiven versehen sind.
Infos zur Führung
Es ist nicht alles Gold, was glänzt – aber vieles! Gold hat die Menschen immer schon fasziniert. Aber wisst ihr, seit wann es Gold überhaupt gibt, woher es kommt und was daraus alles hergestellt werden kann? Gemeinsam begeben wir uns im Museum auf Goldsuche und begleiten einen König, der es sogar mit den Gött*innen aufnahm, um an das begehrte Edelmetall zu kommen.
Treffpunkt
Eingangshalle des Kunsthistorischen Museums
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Wichtiges zum Besuch
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Kunsthistorischen Museum!
