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Merkur

um 1585, Künstler: Giovanni Bologna, gen. Giambologna

 

 

Merkur

Merkur ist fliegend dargestellt, womit Giambologna die der Bildhauerei eigenen Gesetze der Statik verlässt und in Darstellungsbereiche vordringt, die zuvor der Malerei und der ihr verwandten Reliefkunst vorbehalten waren. Als Götterbote und Vollstrecker von Jupiters Weisungen deutet Merkur mit seiner erhobenen Rechten dorthin, woher alle Weisheit kommt. Giambologna beschäftigte sich mit dem Thema seit seinem Aufenthalt in Bologna 1563. 1565 sandte Cosimo de' Medici eine etwa lebensgroße Merkurstatue aus Bronze an Kaiser Maximilian II., die vielleicht in Stockholm erhalten ist. Die kompositionell reifste Lösung fand der Künstler mit der signierten Wiener Statuette, die aus der Kunstkammer Kaiser Rudolfs II. stammt.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer Wien Raum XXVII

Objektdaten

Objektbezeichnung

Statuette; Bronzeplastik; Kleinbronze

Kultur

Florenz

Datierung

um 1585

Künstler

Giovanni Bologna, gen. Giambologna (1529 Douai - 1608 Florenz) - GND

Material/Technik

Bronze

Maße

73,5 cm × 21 cm × 26,5 cm

Signatur

.I. .B.

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer

Inv. Nr.

Kunstkammer, 5898

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