Spielbrett für Schach und den "Langen Puff" mit 20 Spielsteinen

1. Hälfte 14. Jahrhundert

 

 

Spielbrett für Schach und den "Langen Puff" mit 20 Spielsteinen

Dieses Spielbrett besteht aus zwei mit Scharnieren verbundenen, zusammenklappbaren Tafeln, die auf der einen Seite die Felderteilung für das Schachspiel, auf der anderen diejenige für das Tricktrack-Spiel zeigen. Schach war das höfische Spiel par excellence. Die Tonfigürchen stellen ohne thematischen Zusammenhang Motive aus der höfischritterlichen Kultur dar. Sie wurden einem größeren Werkstattvorrat recht wahllos entnommen. Die Intarsienarbeit "alla certosina", aus mit siedendem Öl und mit Chemikalien gefärbtem Holz, war eine beliebte oberitalienische Technik, die vor allem in den Werkstätten der Embriachi in Venedig gepflegt wurde. Venedig war obendrein eines der wichtigsten Zentren des Hartsteinschliffs.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer Wien Raum XXXVI

Objektdaten

Objektbezeichnung

Spiel; Spielbrett

Kultur

Venedig (?)

Datierung

1. Hälfte 14. Jahrhundert

Material/Technik

Holz mit Certosina-Intarsien, Jaspis, Bein, bemalte Tonreliefs und Miniaturen unter Bergkristall; Achat und Chalzedon

Maße

H. 3 cm, L. 38 cm, B. 38 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer

Inv. Nr.

Kunstkammer, 168

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