Sog. Natternzungen-Kredenz

um 1450

 

 

Sog. Natternzungen-Kredenz

Höfische Feste dienten von jeher dazu, der zugelassenen Öffentlichkeit Status und Reichtum des Gastgebers zu demonstrieren. Im 15. Jahrhundert gehörten dazu unter anderem die sogenannten „Schaubuffets“, auf denen Kostbarkeiten arrangiert wurden. Gefäße aus Gold, Silber und Bergkristall standen dort neben Greifenklauen, sogenannten Natternzun-genkredenzen oder Maserholzpokalen: Materialien, denen magische Kräfte in der Abwehr von Gift zugesprochen wurde.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer Wien Raum XXXV

Objektdaten

Objektbezeichnung

Tafelgerät

Kultur

Nürnberg (?)

Datierung

um 1450

Material/Technik

Silber, vergoldet, fossile Haifischzähne, Citrin (Quarz)

Maße

27 cm × 16,3 cm × 15,6 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer

Inv. Nr.

Kunstkammer, 89

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