Armschmuck: Armreif

Römisch, Spätantik, Anfang 4. Jh. n. Chr.

 

 

Armreif

Im Jahr 1805 wurde in Petrijanec in Kroatien ein Goldschatz von insgesamt 1.943 g Gesamtgewicht gefunden, der in einem Topf versteckt war. Etwa 62 % des Bestandes - nur die "brauchbaren und abgehenden Stücke" wurden noch im selben Jahr für die kaiserlichen Sammlungen in Wien erworben. Von den ursprünglich 230 ungefassten Goldmünzen, die aus dem Zeitraum von Kaiser Hadrian (117 - 138) bis Kaiser Diokletian (284 - 305) stammen, kamen 116 - heute nicht mehr identifizierbare - Münzen nach Wien. Der durchbrochene, goldene Armreif stammt aus diesem Schatzfund. Blickfang sind die insgesamt vier Goldmünzen in Zackenrahmen. Sie zeigen die römischen Kaiser Mark Aurel (geprägt 162/63), Caracalla (geprägt 217), Gordian III. (geprägt 241 bis 243) und Claudius II. (268 - 270). Dazwischen sind jeweils Paare von gegenständigen Peltaornamenten aus Golddraht angebracht. Kleine Goldkügelchen bilden zusätzliche Schmuckelemente. Der Armreif besitzt mit Inv.-Nr. VIIb 66 aus demselben Schatzfund ein Gegenstück.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung Raum XV

Objektdaten

Objektbezeichnung

Armschmuck

Kultur

Römisch

Periode

Spätantik

Datierung

Anfang 4. Jh. n. Chr.

Fundort

Petrijanec (Kroatien|)

Material/Technik

Gold

Maße

Dm. 8,1 x 7,2 cm, Gew. 100,2 g

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.

Antikensammlung, VIIb 65

Provenienz

Hugye, Joseph (Finder); Grundherrschaft Petrijanec; 1805 Kauf

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