Zurück Weiter

Relief: Städtepersonifikationen

Römisch, Mittlere Kaiserzeit, Mitte 2. Jh. n. Chr.

 

 

Städtepersonifikationen

Aus dem Reliefzyklus des sog. Parthermonumentes ist nur diese eine Platte aus der Serie der Städtepersonifikationen in voller Größe erhalten. Sie zeigt zwei weibliche Figuren und zwischen ihnen am unteren Rand eine bärtige Flussgottheit. Die Benennung der dargestellten Städte (oder Regionen/Provinzen) kann nur aufgrund der beigestellten Attribute versucht werden. Der Korb mit den Ähren am Reliefgrund lässt an eine getreidereiche Gegend, etwa an Mesopotamien, denken. Das Attribut der linken Figur wurde als Schilfbündel oder als Aplustre (Schiffsverzierung) gedeutet. Die Schwierigkeit bei der eindeutigen Benennung solcher Figuren zeigt sich auch an Münzserien derselben Epoche, wo Personifikationen gleichen Aussehens und mit denselben Attributen durch Beischriften als unterschiedliche Provinzen ausgewiesen werden.

Derzeit ausgestellt: Neue Burg, Ephesos Museum Plateau Parthermonument

Objektdaten

Objektbezeichnung

Relief

Kultur

Römisch

Periode

Mittlere Kaiserzeit

Datierung

Mitte 2. Jh. n. Chr.

Fundort

Ephesos Celsusbibliothek| Umgebung| (Selçuk, Kleinasien, Türkei|)

Material/Technik

Dolomit-Marmor

Maße

H. 209 cm, B. 135 cm, D. 76 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.

Antikensammlung, I 860

Provenienz

Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert

Kunst & Patenschaft

Viele unserer Objekte sind auf der Suche nach Paten. Mit einer Kunstpatenschaft tragen Sie dazu bei, die Schätze der Kunstgeschichte für die Zukunft zu bewahren.
Als Kunstpate fördern Sie mit Ihrer Spende direkt und nachhaltig die wissenschaftliche Dokumentation, Erforschung, Restaurierung und Präsentation der Kunstbestände des Kunsthistorischen Museums Wien.

Werden Sie Kunstpate