Kopf: Hermes

Römisch, Mittlere Kaiserzeit, Mitte des 2. Jhs. n. Chr., nach Bronzeoriginal um 430 v. Chr.

 

 

Hermes

Der jugendliche Gott lässt sich durch die auf das Haupt aufgesetzten Flügel als Hermes identifizieren. Das Gesicht des "Götterboten" wird durch scharf geschnittene Sichellocken gerahmt. Der Kopf ist eine Umbildung eines Heraklesbildnisses, das der griechische Bildhauer Polyklet in der 2. Hälfte des 5. Jhs. v. Chr. geschaffen hat. Nicht nur die Umdeutung der Person durch die Flügel, auch die Kopfwendung und das Verständnis der Frisur sind abgewandelt, ohne dass dabei der Bezug der frühantoninischen Kopie zum klassischen Vorbild verloren ginge. Der Kopf wurde bereits im ersten Jahr der Österreichischen Ausgrabungen in Ephesos, 1895, in den Hafenthermen gefunden.

Derzeit ausgestellt: Neue Burg, Ephesos Museum Plateau Athlet

Objektdaten

Objektbezeichnung

Kopf

Kultur

Römisch

Periode

Mittlere Kaiserzeit

Datierung

Mitte des 2. Jhs. n. Chr., nach Bronzeoriginal um 430 v. Chr.

Fundort

Ephesos Hafengymnasium| (Selçuk, Kleinasien, Türkei|)

Material/Technik

Marmor

Maße

H. 39 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.

Antikensammlung, I 828

Provenienz

Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert

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