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Königskopf mit Krone

20. Dynastie, 1200-1081 v. Chr., Fundort unbekannt

 

 

Königskopf mit Krone

Der griechische Begriff Ostrakon steht für "Tonscherbe". Im Alten Ägypten wurden Tonscherben oder flache Kalksteinsplitter gleichsam als Skizzenbücher und Notizzettel verwendet. So gewähren uns die Ostraka, die vor allem in Deir el-Medina, der Arbeitersiedlung des Neuen Reiches für die Gräber im Tal der Könige, gefunden wurden, Einblicke in das Alltagsleben und Darstellungen jenseits des offiziellen Kanons. Der Wiener Königskopf ist eines der größten bisher bekannten Bildostraka. Der König, der streng den üblichen Abbildungen in den Wandreliefs der Ramessidenzeit entspricht, trägt eine gewaltige Kompositkrone aus Atef-Krone, Sonnenscheibe, Widdergehörn, und Uräus-Schlangen, die selbst mit Kuhgehörn und Sonnenscheibe bekrönt sind. In seinen Händen hält er die Königsinsignien, Krummstab und Wedel.

Derzeit nicht ausgestellt.

Objektdaten

Objektbezeichnung

Bildostrakon

Kultur

Ägyptisch

Periode

Neues Reich

Datierung

20. Dynastie, 1200-1081 v. Chr.

Material/Technik

Kalkstein, bemalt

Maße

H 38,5 cm, B 42 cm, T 8,2 cm; G 11,4 kg

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Ägyptisch - Orientalische Sammlung

Inv. Nr.

Ägyptische Sammlung, INV 5979

Provenienz

1885 Ankauf von J. Krall, Wien

Kunst & Patenschaft

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