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Münzankauf Regalian & Dryantilla

Ein ganz besonderes Angebot an
das Kunsthistorische Museum Wien!

Das Kunsthistorische Museum hat ein ganz besonderes Angebot bekommen: 22 Münzen, die eng mit der Geschichte Österreichs verbunden sind, stehen zum Kauf. Die angebotenen Stücke haben einen Seltenheitswert, der beinahe mit dem der „Blauen Mauritius“ vergleichbar ist. Wir möchten die Chance nutzen, um diese wertvollen Zeugnisse österreichischer Geschichte auch für zukünftige Generationen in der Sammlung unseres Münzkabinetts zu bewahren und bitten Sie um Ihre Unterstützung!

Kupferstich einer Münze des Regalianus aus 1767, Inv.-No. RÖ 20746.

Zur Geschichte der metallenen Zeitzeugen

Nach der Gefangennahme Kaiser Valerians durch die Sasaniden im Jahr 260 n. Chr. ließ sich Regalian, Statthalter oder General der römischen Provinz Pannonia, in der Garnisonsstadt Carnuntum, nur 40 Kilometer östlich von Wien, zum römischen Kaiser ausrufen. Um seine Usurpation abzusichern, prägte Regalian unmittelbar Münzen mit seinem Abbild und dem seiner Ehefrau Dryantilla.

Diese Münzen sind ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes unseres Landes. Ein österreichischer Sammler hat diese Münzen über Jahrzehnte zusammengetragen und nun 22 Stück dem Kunsthistorischen Museum zum Kauf angeboten.

Diese Münzen reichen in ihrem Seltenheitswert an die berühmte „Blauen Mauritius“ ran, denn weltweit gibt es nur circa 130 Münzen von Regalian und Dryantilla. Etwa zwei Drittel davon befinden sich in Privatbesitz, wodurch sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Zwei Münzen mit dem Portrait des Regalianus; rechts mit Spuren einer überprägten Münze des Caracalla oder Geta.

Eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte

Spannend ist auch die Entstehungsgeschichte der Münzen: Da es in Carnuntum keine Münzstätte gab, wurde einfach auf ältere Münzen geprägt. Zum Teil sind sogar noch Überreste von Motiven der alten Prägung zu sehen. Diese überprägten Münzen waren damals bereits mehrere Jahrzehnte alt und hatten einen viel höheren Silberwert, sodass sie im Jahr 260 sehr begehrt waren. Natürlich möchten wir uns die Chance nicht entgehen lassen und diese ganz besonderen Münzen in unsere Sammlung aufnehmen, um diese kostbaren Objekte auf Dauer für ALLE zugänglich zu machen!

Kupferstich einer Münze der Dryantilla aus 1767, Inv.-No. RÖ 20748.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!

Ein Ankauf dieser historischen und kunsthistorischen bedeutenden Münzen, stellt eine enorme finanzielle Herausforderung für uns dar. Uns fehlen 100.000 Euro, um den Ankauf abzuschließen. Dazu brauchen wir Sie: Gemeinsam können wir die Sammlungen des Kunsthistorischen Museums auch für künftige Generationen erweitern!

Für Ihre Spende möchten wir Ihnen etwas zurückgeben!

  • Ab einer Spendensumme von 150 Euro laden wir Sie zu einem exklusiven Spender*innenempfang mit Generaldirektorin Sabine Haag ein.
  • Ab 700 Euro laden wir Sie zu einer exklusiven Führung durch das Münzkabinett ein.
  • Ab 1.500 Euro laden wir Sie zu einem Blick hinter die Kulissen des Münzkabinetts im Rahmen einer Sonderführung mit Klaus Vondrovec, Direktor des Münzkabinetts, ein.
 

Durch die Unterstützung unserer großzügigen Spender*innen konnten bereits viele Projekte umgesetzt werden, die ohne finanzielle Hilfe nicht durchführbar gewesen werden. Ich danke bereits jetzt allen Spender*innen, die einen Beitrag dazu leisten, dass wir auch in herausfordernden Zeiten unseren Kernaufgaben nachkommen und Kunst für alle erlebbar machen können!

Ich danke Ihnen von Herzen!

Sabine Haag, Generaldirektorin KHM-Museumsverband
Klaus Vondrovec, Direktor des Münzkabinetts

Information

Gerne beraten wir Sie persönlich!
Sandra Eichinger, BA
+43 1 52524 - 4038
spenden@khm.at
www.khm.at/unterstuetzen

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