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Diadem

Kunstpatenschaft: € 3.000,-

Im Grab einer ungestörten männlichen Bestattung wurde dieses Diadem gefunden. Es war zwar in seine Einzelteile zerfallen, konnte aber mit Hilfe der in-situ-Fotos und von Vergleichsstücken rekonstruiert werden.

Das Diadem ist aus einem Kupferband, das mit Goldfolie überzogen ist, gearbeitet. Die Knöpfe, mit denen links und rechts die Schleifen am Reifen befestigt sind, sind aus mit Goldfolie überzogenem Nilschlamm gebildet. Darin sitzt ein Stück braune Fayence, in dessen Zentrum ein dunkelroter Karneol eingesetzt ist.
Das Diadem ahmt das einfache, zur Masche gebundene Stirnband aus Leinen in weniger vergänglichem Material nach. Es war aber nicht für den tatsächlichen, täglichen Gebrauch gedacht, sondern nur als Bestattungsschmuck. Daher besteht es nicht aus Gold, sondern nur aus mit Goldfolie überzogenem Kupferblech.

Provenienz: 1914 Geschenk der Akademie der Wissenschaften in Wien aus der Grabung von H. Junker in Giza 1912/13


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Objektinformation

Ägyptisch
Altes Reich
Ende 5. bis Anfang 6. Dynastie, ca. 2450-2350 v. Chr.

Fundort: Giza, S 316

Kupfer, Goldfolie, Fayence, Karneol

Dm des Stirnreifens 19,5 cm, B des Stirnreifens 2,5 cm L der Schleifen 15,2 / 15,5 cm, H der Schleifen 3,8 cm Dm des Knopfes 3 cm L der Bänder 19,4 cm
Schmuck

Kunsthistorisches Museum Wien
Ägyptisch- Orientalische Sammlung
Inv.-Nr. AEOS_7529

Kontakt

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Bärbel Holaus-Heintschel
Michaela Meth-Fill

Kunsthistorisches Museum
mit MVK und ÖTM
Burgring 5, 1010 Wien

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+43-52524-4032
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