Münzkabinett

Das Wiener Münzkabinett geht auf die kaiserlich-habsburgische Sammlung zurück, deren ältestes erhaltenes Inventar aus dem Jahre 1547 stammt. Heute gehört es zu den fünf größten und bedeutendsten Münzsammlungen der Welt. Mit seinen rund 700.000 Objekten aus drei Jahrtausenden umfasste es nicht nur Münzen, sondern auch prämonetäre Geldformen, Papiergeld, Aktien sowie Medaillen, Orden und Ehrenzeichen. Hinzu tritt eine reiche Sammlung an Prägewerkzeugen.

Die Ausstellung ist in drei Säle gegliedert: Saal I bietet einen Überblick  zur Geschichte und Entwicklung der Medaille von ihren Anfängen um 1400 in Italien bis zum 20. Jahrhundert. Darüber hinaus werden hier österreichische und europäische Ehrenzeichen präsentiert. Im Saal II steht die Geschichte des Münz- und Papiergeldes im Mittelpunkt; der Bogen spannt sich von prämonetären Geldformen und Naturalgeld über die Erfindung der Münze im 7. Jahrhundert v. Chr. bis in die Gegenwart. Saal III ist Sonderausstellung vorbehalten. Hervorzuheben ist zudem noch die berühmte Porträtsammlung des Erzherzogs Ferdinand von Tirol (reg. 1564–1595), die den Münz- und Medaillenporträts gegenübergestellt wird.

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Besucherinformation

Münzkabinett
Kunsthistorisches Museum
2. Stock
Maria Theresien-Platz, 1010 Wien

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4203
info.mk@khm.at

Löwenkopf mit aufgerissenem Maul nach rechts, ober dem Auge eine
Stater des lydischen Königs Alyattes