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Reicher Krönungswagen ("Imperialwagen")

18. Jahrhundert

 

 

Reicher Krönungswagen ("Imperialwagen")

Der vornehmste Wagen des Wiener Hofes, eine "grand carrosse" mit acht Fenstern aus Venezianischem Glas, wurde vermutlich um 1735/40 für Kaiser Karl VI. (1685 - 1740) gebaut und später mehrfach adaptiert. Die Malereien der Kastenfelder (signiert und datiert: Franz Xaver Wagenschön, 1763) zeigen Allegorien der Herrschertugenden, die sich vermutlich auf Karls Tochter Kaiserin Maria Theresia (1717 - 1780) beziehen. Der Imperialwagen war eine Insignie, die die Macht der Dynastie repräsentierte und nur bei höchstrangigen Ereignissen Verwendung fand. Er wurde zunächst mit sechs und ab 1851 mit acht Schimmeln aus dem Hofgestüt Kladrub bespannt. Der "Imperialwagen" wurde ausschließlich vom Kaiser, der Kaiserin und dem Kronprinzen bei den wichtigsten Staatszeremonien benützt. Seine letzten Einsätze dieser Art waren bei der niederösterreichischen Erbhuldigung (1835), bei der Mailänder Krönung (1838) und bei den Krönungen in Budapest (1867, 1916). (MKR)

Derzeit ausgestellt: Kaiserliche Wagenburg Wien Schauhalle 2

Objektdaten

Objektbezeichnung

Wagen

Datierung

18. Jahrhundert

Maße

L. 677 cm, H. 355 cm, B. 212 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Wagenburg

Inv. Nr.

Wagenburg, W 1 1

100 Meisterwerke - Der Imperialwagen - Wiener Hofwerkstätte

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