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„Von Helden und Tränen“ – eine szenisch-musikalische Installation nach Homer im KHM

30. Oktober 2009

In Zusammenarbeit mit der Alexander S. Onassis Public Benefit Foundation veranstaltete das Kunsthistorische Museum am 28. und 29. Oktober zwei Theaterabende der ganz besonderen Art: im Mittelpunkt stand dabei der griechische Dichter Homer, dessen „Ilias“ (entstanden im 8. Jahrhundert v. Chr.) zusammen mit der wenige Jahre später entstandenen „Odyssee“ wie kaum ein anderes Werk die europäische Kunst, Musik und Literatur bis in die Gegenwart hinein geprägt hat.

In der szenisch-musikalischen Installation „Von Helden und Tränen – Die Rache des Achill“ knüpften Georg Rootering (Regie) und Dr. Frank Raddatz (Dramaturgie) an den zeitlosen Charakter des Stückes an und griffen mit der Frage nach Rache, Einsicht und Versöhnung ein auch heute noch brisantes Thema auf.

Nach den Begrüßungsworten von Generaldirektorin Dr. Sabine Haag und dem Direktor der Onassis-Foundation, Dr. Ludwig Kaminski, gab Prof. Bernhard Zimmermann von der Universität Freiburg eine kurze Einführung zum Stück. Die zahlreich erschienenen Ehrengäste – unter ihnen der Botschafter von Mexiko Alejandro Diaz y Perez Duarte, der ehemalige KHM-Generaldirektor Dr. Wilfried Seipel, der Direktor der KHM-Antikensammlung Dr. Kurt Gschwantler sowie Frau DDr. Friedl Tisseau  – genossen diesen interessanten und ungewöhnlichen Theaterabend.


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